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		<title>KlinikumNews</title>
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			<title>Jede Minute zählt</title>
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			<description>Es sind nur wenige Sekunden und Minuten, die ein Leben vollkommen verändern können: Wenn ein Blutgefäß im Gehirn verschlossen wird und dadurch Teile des Gehirns vom Blutkreislauf und damit der Versorgung mit Sauerstoff und Nährstoffen abgeschnitten werden, kann das schwerste gesundheitliche Folgen haben. „Apoplex“ nennen die Mediziner das, „Hirnschlag“ oder „Schlaganfall“ sagt der Volksmund. Schwere dauerhafte Schäden lassen sich meist nur vermeiden, wenn das verstopfte Gefäß sehr schnell wieder eröffnet wird. Dabei zählt jede Minute. Denn mit jeder „grauen Zelle“ verlieren die Betroffenen oft dauerhaft wertvolle Fähigkeiten und Lebensqualität. Mit dem Schlaganfalltag am 12. Mai will das Klinikum darauf aufmerksam machen und gleichzeitig über die modernen Behandlungsmöglichkeiten informieren.
Das Gehirn ist die zentrale Schaltstelle des menschlichen Körpers. Es steuert über die...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Es sind nur wenige Sekunden und Minuten, die ein Leben vollkommen verändern können: Wenn ein Blutgefäß im Gehirn verschlossen wird und dadurch Teile des Gehirns vom Blutkreislauf und damit der Versorgung mit Sauerstoff und Nährstoffen abgeschnitten werden, kann das schwerste gesundheitliche Folgen haben. „Apoplex“ nennen die Mediziner das, „Hirnschlag“ oder „Schlaganfall“ sagt der Volksmund. Schwere dauerhafte Schäden lassen sich meist nur vermeiden, wenn das verstopfte Gefäß sehr schnell wieder eröffnet wird. Dabei zählt jede Minute. Denn mit jeder „grauen Zelle“ verlieren die Betroffenen oft dauerhaft wertvolle Fähigkeiten und Lebensqualität. Mit dem Schlaganfalltag am 12. Mai will das Klinikum darauf aufmerksam machen und gleichzeitig über die modernen Behandlungsmöglichkeiten informieren.</b>
Das Gehirn ist die zentrale Schaltstelle des menschlichen Körpers. Es steuert über die Nervenbahnen nicht nur das Denken und Fühlen, sondern auch das Sprechen und Empfinden sowie andere wichtige Körperfunktionen. Umso schlimmer ist es, wenn ein Teil des Gehirns abstirbt. Denn mit ihm gehen oft auch neurologische Funktionen und damit menschliche Fähigkeiten oder Fertigkeiten verloren. „Auch wenn manche Funktionen durch andere Hirnareale kompensiert werden können, sind die Schäden doch meist irreversibel und die Folgen oft dramatisch“, sagt Prof. Dr. Günter Ochs, der Direktor der Neurologischen Klinik im Klinikum Ingolstadt. „Bei einem Hirnschlag zählt daher jede Minute“, erklärt der erfahrene Neurologe.
Denn nur wer rechtzeitig in die Klinik kommt und professionell behandelt wird, kann wieder geheilt werden. Das Zeitfenster für eine vollständige Heilung ist allerdings sehr begrenzt: Die besten Chancen haben Patienten, die binnen einer bis anderthalb Stunden oder noch früher in der Klinik sind. „Bei einem Schlaganfall zählt jede Minute“, betont Ochs. „Man sollte deshalb auf keinen Fall zögern und sofort in die Klinik fahren, wenn Symptome eines Schlaganfalls auftreten.“ Denn nach rund dreieinhalb oder vier Stunden könne auch die moderne Hightech-Medizin nicht mehr helfen. Die ist auch im Klinikum vorhanden: Bereits seit den 90er-Jahren zählt das Klinikum zu den ausgewählten Einrichtungen, die über eine Schlaganfallspezialstation, eine sogenannte „Stroke Unit“, verfügen. In diesen spezialisierten Einrichtungen können die Blutgerinnsel, die meist die Gefäße verstopfen und den Schlaganfall dadurch auslösen, mit medikamentösen, aber auch interventionellen Verfahren aufgelöst werden.
<b>Schlaganfalltag für Experten und Laien</b>
Wie das funktioniert und welche neuen Entwicklungen es in der Schlaganfalltherapie gibt, wird am Schlaganfalltag im Klinikum Ingolstadt am 12. Mai Thema sein, der sich sowohl an Ärzte als auch an medizinische Laien und die Öffentlichkeit richtet. Denn während sich vormittags im Rahmen des 8. Ingolstädter Schlaganfallsymposiums medizinische Experten treffen, um sich über die neuesten Methoden in der Schlaganfallbehandlung und die Schlaganfallversorgung in der Region zu informieren und auszutauschen, gibt es nachmittags ab 14 Uhr anschauliche Informationen für die interessierte Öffentlichkeit. Dabei stehen nicht nur die Behandlung im Mittelpunkt, sondern vor allem die Früherkennung und Tipps für die Prävention etwa durch gesunde Ernährung und eine gesunde Lebensweise. Der Schlaganfalltag am 12. Mai im Klinikum findet anlässlich des bundesweiten Schlaganfalltags am 10. Mai statt, mit dem die Bevölkerung für die Krankheit, ihre Symptome und die richtigen Sofortmaßnahmen sensibilisiert werden soll.
<b>Regionale Zusammenarbeit</b>
In der Region 10 rund um Ingolstadt spielt das Klinikum in der medizinischen Versorgung von Schlaganfällen eine zentrale Rolle. Denn das Ingolstädter Schwerpunktkrankenhaus hat durch seine Schlaganfallspezialstation nicht nur selbst entscheidende Bedeutung in der Versorgung von Schlaganfallpatienten, sondern arbeitet auch eng mit anderen Häusern in der Region zusammen, um den Betroffenen eine möglichst ideale Versorgung vor Ort bieten zu können. Seit Jahren betreibt das Klinikum gemeinsam mit den Kliniken St. Elisabeth in Neuburg ebenfalls eine Stroke Unit, sodass auch in Neuburg die meisten Patienten mit einem Infarkt sofort kompetent versorgt werden können – nur die komplexeren Fälle müssen weiterhin nach Ingolstadt gebracht werden.
In Neuburg ist ein erfahrener Neurologe des Klinikums vor Ort, der sofort helfen kann. Zudem ist das Neuburger Haus telemedizinisch mit dem Klinikum verbunden, sodass die Spezialisten des Klinikums jederzeit zurate gezogen werden und unterstützen können. Auch in Weißenburg hat man längst eine solche gemeinsame Außenstelle ins Leben gerufen – und die Kliniken im Landkreis Eichstätt und Pfaffenhofen könnten folgen. „Das bedeutet einen erheblichen Aufwand für uns und ist nicht immer leicht zu bewältigen“, sagt Ochs. „Aber der Aufwand lohnt. Denn jede Minute, die man an Transportwegen vermeiden kann, ist ein Gewinn für den Patienten.“ Deshalb wolle man diesen Weg der Kooperation und wohnortnahen Versorgung auch weitergehen. „Denn je eher man den Patienten versorgt, desto größer sind seine Chancen auf eine möglichst vollständige Heilung“, sagt Ochs.
<b>„Nicht abwarten!“</b>
Das ist auch die wichtigste Botschaft des Schlaganfalltags an die Betroffenen und Angehörigen: „Nicht abwarten! Sofort in eine spezialisierte Einrichtung fahren, wenn die ersten Symptome auftreten!“ Die können vielfältig aussehen: Schwindel, Lähmungserscheinungen, Sprach- oder Sehstörungen, motorische Störungen, Kopfschmerz oder Übelkeit sind einige der wichtigsten Symptome des Schlaganfalls. „Wenn sie auftreten, sollte man auf keinen Fall abwarten, sondern sofort den Notarzt rufen oder den Patienten in eine darauf spezialisierte Klinik fahren.“
Die richtige Reaktion im Ernstfall, wie man durch eine gesunde Lebensweise dem Schlaganfall vorbeugen kann und moderne Behandlungsmöglichkeiten stehen auch am Schlaganfalltag am 12. Mai im Mittelpunkt. Von 14 bis etwa 17 Uhr informieren Spezialisten aus dem Klinikum die Besucher im Veranstaltungsraum des Klinikums über den Schlaganfall und erklären, wie sie mithilfe moderner medizinischer Methoden das Blutgerinnsel durch Medikamente oder durch einen Zugang über die Leistenarterie mithilfe eines Katheters und eines winzigen Schirmchens mechanisch auflösen und das Gefäß wieder eröffnen können. Wenn das rechtzeitig geschieht, bilden sich die Symptome zurück und der Patient ist ohne bleibende Schäden geheilt. „Aber eben nur dann“, sagt Prof. Ochs. „Wenn der Patient rechtzeitig kommt, hat er alle Chancen, vollständig geheilt zu werden. Aber nach spätestens vier Stunden kann auch die modernste Medizin nicht mehr helfen“, so Ochs. „Jede Minute zählt“ heißt daher noch einmal seine Botschaft. <img src="fileadmin/pic/pm/klinikum_aussen_westen.jpg" width="1769" height="1175" border="0" alt="Klinikum Ingolstadt. Foto: Klinikum Ingolstadt" title="Klinikum Ingolstadt. Foto: Klinikum Ingolstadt" />Klinikum Ingolstadt. Foto: Klinikum Ingolstadt]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 09 May 2012 09:19:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Führung auf der PalliativStation des Klinikums Ingolstadt</title>
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			<description>Im Jahr 2004 wurde die PalliativStation auf der Ebene 8 des Klinikums Ingolstadt eröffnet. Sie soll schwerstkranke Patienten, bei denen eine Heilung und eine auf die Ursachen der Krankheit gerichtete Therapie nicht mehr möglich ist, betreuen. Dies sind zum Beispiel Patienten mit Tumoren, die oft schon einen langen Leidensweg hinter sich haben, wenn sie auf die Station aufgenommen werden. Bei diesen Patienten soll durch eine lindernde Behandlung der Krankheitssymptome, insbesondere durch Schmerztherapie, psychosoziale Betreuung und Begleitung die Lebensqualität erhalten werden. 
Damit sich Interessierte selbst ein Bild von der Station, die mit zehn Einbettzimmern ausgestattet ist, machen können, bietet das Klinikum Ingolstadt am Montag, 7.5.2012, um 15.00 Uhr, eine Führung durch die modernen Räumlichkeiten an. Gerne zeigt der Stationsleiter, Christian Halbauer, Interessenten, die zu den...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Im Jahr 2004 wurde die PalliativStation auf der Ebene 8 des Klinikums Ingolstadt eröffnet. Sie soll schwerstkranke Patienten, bei denen eine Heilung und eine auf die Ursachen der Krankheit gerichtete Therapie nicht mehr möglich ist, betreuen. Dies sind zum Beispiel Patienten mit Tumoren, die oft schon einen langen Leidensweg hinter sich haben, wenn sie auf die Station aufgenommen werden. <br />Bei diesen Patienten soll durch eine lindernde Behandlung der Krankheitssymptome, insbesondere durch Schmerztherapie, psychosoziale Betreuung und Begleitung die Lebensqualität erhalten werden. 
Damit sich Interessierte selbst ein Bild von der Station, die mit zehn Einbettzimmern ausgestattet ist, machen können, bietet das Klinikum Ingolstadt am Montag, 7.5.2012, um 15.00 Uhr, eine Führung durch die modernen Räumlichkeiten an. Gerne zeigt der Stationsleiter, Christian Halbauer, Interessenten, die zu den festen Terminen keine Zeit haben, die PalliativStation auch zu anderen Zeiten. Eine kurzfristige Anmeldung kann jederzeit über die Telefonnummer (0841) 880-4860 erfolgen. <img src="fileadmin/pic/pm/haupteingang_klinikum_totale.jpg" width="1476" height="981" border="0" alt="Klinikum Ingolstadt. Foto: Klinikum Ingolstadt" title="Klinikum Ingolstadt. Foto: Klinikum Ingolstadt" />Klinikum Ingolstadt. Foto: Klinikum Ingolstadt]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 02 May 2012 08:52:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Frauengesundheitstag im Klinikum Ingolstadt kommt gut an</title>
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			<description>„Ladies first“ hieß es einmal mehr beim Frauengesundheitstag im Klinikum Ingolstadt. Bereits zum dritten Mal konnten sich Frauen über alle Fragen rund um ihre Gesundheit umfassend informieren und viele wertvolle Tipps erhalten, etwa wie sie durch gesunde Ernährung ihr Wohlbefinden verbessern und Krankheiten vorbeugen können – nur eines von vielen Themen, die in diesem Jahr auch besonders in Kooperation mit der Stadt Ingolstadt präsentiert wurden.
Viele Frauen, aber auch einige Männer hatten den Weg ins Klinikum gefunden, um sich über die unterschiedlichsten Aspekte einer besonderen Seite der Gesundheit zu informieren: die Frauengesundheit. Denn auch wenn es natürlich viele Gemeinsamkeiten zu den Männern gibt – „Frauen sind anders krank“, hieß nicht umsonst einer der zahlreichen Vorträge zu den unterschiedlichsten Themen rund um die weibliche Seite der Medizin. Die Ingolstädter...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>„Ladies first“ hieß es einmal mehr beim Frauengesundheitstag im Klinikum Ingolstadt. Bereits zum dritten Mal konnten sich Frauen über alle Fragen rund um ihre Gesundheit umfassend informieren und viele wertvolle Tipps erhalten, etwa wie sie durch gesunde Ernährung ihr Wohlbefinden verbessern und Krankheiten vorbeugen können – nur eines von vielen Themen, die in diesem Jahr auch besonders in Kooperation mit der Stadt Ingolstadt präsentiert wurden.</b>
Viele Frauen, aber auch einige Männer hatten den Weg ins Klinikum gefunden, um sich über die unterschiedlichsten Aspekte einer besonderen Seite der Gesundheit zu informieren: die Frauengesundheit. Denn auch wenn es natürlich viele Gemeinsamkeiten zu den Männern gibt – „Frauen sind anders krank“, hieß nicht umsonst einer der zahlreichen Vorträge zu den unterschiedlichsten Themen rund um die weibliche Seite der Medizin. Die Ingolstädter Gleichstellungsbeauftragte Gerti Achtner hatte in ihrem Vortrag erklärt, warum Frauen auch in Sachen Gesundheit ein wenig anders ticken als Männer – einer der Gründe für die Einrichtung des Tags der Frauengesundheit, wie auch Gastgeber Prof. Dr. Babür Aydeniz, der Direktor der Frauenklinik im Klinikum, erklärt.
Das fange bereits bei der Vorbeugung an: Frauen kümmern sich ein wenig mehr um ihre Gesundheit, wie Aydeniz bestätigen kann. „Mit dem Frauengesundheitstag bieten wir ihnen eine ideale Gelegenheit, bei der sie sich in einer entspannten Atmosphäre zu den unterschiedlichsten Themen informieren und jederzeit Fragen stellen können“, freut Aydeniz. Mit der erneut großen Resonanz konnten er und sein Team sehr zufrieden sein. Die Vorträge waren ebenso gut besucht wie die Informationsstände im Eingangsbereich zum Veranstaltungsraum und die Führungen durch das BrustZentrum, das Gynäkologische KrebsZentrum oder das MutterKindZentrum mit dem Entbindungsbereich im Klinikum. Die Besucherinnen und Besucher konnten sich an den Ständen über unterschiedliche Themen informieren oder zum Beispiel selbst ausprobieren, wie es ist, eine minimal-invasive Operation mit einem der kleinen endoskopischen Instrumente durchzuführen – allerdings natürlich nur an Obst oder Gummibärchen.
Gut besucht waren auch die Vorträge im Veranstaltungsraum des Klinikums. Nach der Begrüßung durch Aydeniz sowie Stadträtin und Schirmherrin Dorothea Soffner um 11 Uhr ging es um zahlreiche Themen wie etwa die Diagnostik und Therapie der weiblichen Inkontinenz und Beckenbodenschwäche – ein durchaus weitverbreitetes, aber weitgehend tabuisiertes Thema, und damit auch ein ideales Thema für den Frauengesundheitstag, an dem man ganz unverbindlich alle wichtigen Informationen auch zu schwierigen Themen erhalten kann.
<b>Von der Brustkrebsvorsorge bis zum Burnout<br /></b>Oberärztin Andrea Scholtes und Oberarzt Dr. René Hassmann erläuterten anschließend, wie eine spezialisierte Medizin wie in der Frauenklinik im Klinikum mit ihren modernen medizinischen Verfahren und kompetenten Zentren heute wirksam und dauerhaft helfen kann. Ein zentrales Thema war einmal mehr die Brustkrebsvorsorge. Dr. Klaus Migeod vom Diagnosticum Ingolstadt zeigte in seinem Vortrag, wie ein Mammographiescreening funktioniert und wann es sinnvoll ist. Anschließend referierte Prof. Dr. Thomas Pollmächer, der Direktor des Zentrums für psychische Gesundheit im Klinikum, über Depressionen und Burnout bei Frauen und ihre Besonderheiten.
Auf viel Interesse stießen einmal mehr die Vorträge zum Thema Schwangerschaft und Geburt, etwa die spezialisierte Versorgung von Früh- und Neugeborenen im Perinatalzentrum des Klinikums, die Dr. Stephan Seeliger, der Chefarzt der Kinderklinik St. Elisabeth in Neuburg, vorstellte, die im Klinikum eine neonatologische Spezialstation betreibt. Welche Möglichkeiten es gibt, bei einer Überschreitung des erwarteten Termins die Geburt einzuleiten, erläuterte Dr. Sabine Schmid, Oberärztin in der Frauenklinik im Klinikum. Auch die Behandlung bösartiger Erkrankungen in der Frauenheilkunde war ein wichtiges Thema: Dr. Jan-Erik Junker, Leitender Oberarzt in der Frauenklinik, stellte die spezialisierten Diagnose- und Therapiemöglichkeiten im BrustZentrum sowie im Gynäkologischen KrebsZentrum vor.
<b>Impftipps und „Eltern am Start“<br /></b>„Wir freuen uns sehr, dass wir in diesem Jahr auch eine so enge Zusammenarbeit mit der Stadt Ingolstadt haben und dass uns die Stadt so intensiv unterstützt hat“, sagt Aydeniz. Denn neben der Schirmherrin und der Gleichstellungsbeauftragten hatten sich weitere Gäste aus städtischen Institutionen und Projekten angesagt, die das Programm bereicherten: Elisabeth Schneider vom Gesundheitsamt etwa gab wertvolle Tipps, welche Impfungen für Frauen, aber auch Kinder wichtig und sinnvoll sind. Ernährungsberaterin Evi Engelhard vom Gesundheitsamt erklärte, wie wichtig eine gesunde Ernährung etwa besonders in der Schwangerschaft und Stillzeit ist. Und Marcella Lindemeier stellte das Projekt „Eltern am Start“ des Gesundheitsamts Ingolstadt vor, das sich mit bindungsorientierten Kursen an werdende Mütter und Väter richtet.
Einmal mehr wurde am Frauengesundheitstag klar: Auch wenn Männer und Frauen sich medizinisch in vielerlei Hinsicht gleichen, gibt es auf der anderen Seite auch große Unterschiede, nicht nur was frauenspezifische Themen wie Schwangerschaft oder Brustkrebs angeht. Bei den Frauen kommt der Informationstag daher offenbar sehr gut an und ist nach drei Jahren zu einer festen Einrichtung geworden, die es auch weiterhin geben solle, so Aydeniz. „Es war und ist uns ein großes Anliegen, den Frauen aktuelle medizinische Informationen zu geben. Wir wollen gemeinsam mit unseren Partnern unser Wissen und unsere Kompetenz in wichtigen Fragen an die Frauen weitergeben. Das liegt uns sehr am Herzen“, sagt der Direktor der Frauenklinik im Klinikum.
 <img src="fileadmin/pic/pm/klinikum_aussen_westen.jpg" width="1769" height="1175" border="0" alt="Klinikum Ingolstadt. Foto: Klinikum Ingolstadt" title="Klinikum Ingolstadt. Foto: Klinikum Ingolstadt" />Klinikum Ingolstadt. Foto: Klinikum Ingolstadt]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 02 May 2012 07:48:00 +0200</pubDate>
			
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		<item>
			<title>Informationsabend für werdende Eltern im Klinikum Ingolstadt</title>
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			<description>Auch im Mai findet der Informationsabend für werdende Eltern wieder im Veranstaltungsraum des Klinikums Ingolstadt statt. Die etwa zweistündige Veranstaltung am Donnerstag, 3.5.2012, beginnt um 18 Uhr.Zuerst stellt sich das Team der Geburtshilfe des Klinikums vor und informiert über den Ablauf der bevorstehenden Geburt. Danach kann das MutterKindZentrum mit seinen umgebauten Kreißsälen und den neu gestalteten Entbindungsstationen besichtigt werden. Während der Veranstaltung beantworten Ärzte, Hebammen und Pflegekräfte Fragen und geben wertvolle Tipps.
Die Geburt eines Kindes hingegen ist einer der schönsten und natürlichsten Momente im Leben eines Menschen. Im MutterKindZentrum des Klinikums tritt die Medizin deshalb so weit wie möglich in den Hintergrund. Das Wunder der Geburt eines Menschen soll so natürlich wie möglich ablaufen, in einer angenehmen Atmosphäre und mit höchstem...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Auch im Mai findet der Informationsabend für werdende Eltern wieder im Veranstaltungsraum des Klinikums Ingolstadt statt. Die etwa zweistündige Veranstaltung am Donnerstag, 3.5.2012, beginnt um 18 Uhr.<br />Zuerst stellt sich das Team der Geburtshilfe des Klinikums vor und informiert über den Ablauf der bevorstehenden Geburt. Danach kann das MutterKindZentrum mit seinen umgebauten Kreißsälen und den neu gestalteten Entbindungsstationen besichtigt werden. Während der Veranstaltung beantworten Ärzte, Hebammen und Pflegekräfte Fragen und geben wertvolle Tipps.
Die Geburt eines Kindes hingegen ist einer der schönsten und natürlichsten Momente im Leben eines Menschen. Im MutterKindZentrum des Klinikums tritt die Medizin deshalb so weit wie möglich in den Hintergrund. Das Wunder der Geburt eines Menschen soll so natürlich wie möglich ablaufen, in einer angenehmen Atmosphäre und mit höchstem Komfort. Im Hintergrund aber hält das Klinikum als Perinatalzentrum „Level 1“ natürlich die höchsten medizinischen Standards vor, um jederzeit reagieren zu können, sollte einmal etwas nicht so laufen, wie geplant. 
Der Informationsabend der Frauenklinik des Klinikums Ingolstadt findet normalerweise jeden ersten Donnerstag im Monat statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. <img src="fileadmin/pic/pm/klinikum_aussen_norden.jpg" width="1758" height="1168" border="0" alt="Klinikum Ingolstadt. Foto: Klinikum Ingolstadt" title="Klinikum Ingolstadt. Foto: Klinikum Ingolstadt" />Klinikum Ingolstadt. Foto: Klinikum Ingolstadt]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 02 May 2012 07:47:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Patientenschule der Orthopädischen Klinik im Klinikum Ingolstadt</title>
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			<description>Mittlerweile ist sie im Klinikum Ingolstadt eine feste Einrichtung geworden: die Patientenschule der Orthopädischen Klinik. Durch sie soll Patientinnen und Patienten, die sich beispielsweise einer Hüft- oder Knieoperation unterziehen, alles Wissenswerte zu diesen Eingriffen vermittelt werden.Nach einer Einführung durch den Direktor, Prof. Dr. Axel Hillmann, zeigen Schwestern und Pfleger den Weg des Patienten durch das Klinikum Ingolstadt von der Aufnahme bis zur Operation auf. Danach können die Interessenten an die anwesenden Ärzte und Pflegebediensteten Fragen stellen, die durch das Personal des Klinikums Ingolstadt fachkompetent beantwortet werden.
Jedes Jahr behandeln die Mediziner der Orthopädischen Klinik rund 2.700 Patienten und führen rund 700 endoprothetische Operationen durch. Die Klinik verfügt über insgesamt 68 Betten und ist in drei Stationen gegliedert. Neben den zwei...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Mittlerweile ist sie im Klinikum Ingolstadt eine feste Einrichtung geworden: die Patientenschule der Orthopädischen Klinik. Durch sie soll Patientinnen und Patienten, die sich beispielsweise einer Hüft- oder Knieoperation unterziehen, alles Wissenswerte zu diesen Eingriffen vermittelt werden.<br />Nach einer Einführung durch den Direktor, Prof. Dr. Axel Hillmann, zeigen Schwestern und Pfleger den Weg des Patienten durch das Klinikum Ingolstadt von der Aufnahme bis zur Operation auf. Danach können die Interessenten an die anwesenden Ärzte und Pflegebediensteten Fragen stellen, die durch das Personal des Klinikums Ingolstadt fachkompetent beantwortet werden.
Jedes Jahr behandeln die Mediziner der Orthopädischen Klinik rund 2.700 Patienten und führen rund 700 endoprothetische Operationen durch. Die Klinik verfügt über insgesamt 68 Betten und ist in drei Stationen gegliedert. Neben den zwei Stationen für allgemeine und spezielle Orthopädie und einer septischen Station verfügt die Klinik über vier Betten auf der Kinderstation, je einen Bettenplatz in der Intermediate Care-Station und der anästhesiologischen Intensivstation sowie über Betten in den KomfortPlus-Stationen.
Die nächste Patientenschule der Orthopädischen Klinik im Klinikum Ingolstadt findet am Mittwoch, 2.5.2012, um 17.30 Uhr, im Veranstaltungsraum des Klinikums, Krumenauerstraße 25, statt und dauert etwa eineinhalb Stunden. Eine vorherige Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist nicht notwendig. <img src="fileadmin/pic/pm/klinikum_aussen_osten.jpg" width="1758" height="1168" border="0" alt="Klinikum Ingolstadt. Foto: Klinikum Ingolstadt" title="Klinikum Ingolstadt. Foto: Klinikum Ingolstadt" />Klinikum Ingolstadt. Foto: Klinikum Ingolstadt]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 02 May 2012 07:43:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>AbendVisite im Klinikum Ingolstadt</title>
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			<description>Medizinische Informationen sind heute so gefragt wie nie zuvor. Themen rund um Medizin und Gesundheit haben Konjunktur und finden zunehmend den Weg in die Öffentlichkeit. Vor diesem Hintergrund hatten das Klinikum Ingolstadt und der Ingolstädter Lokalsender intv bereits im September 2004 die Sendung „AbendVisite“ ins Leben gerufen, die seither auf dem Sender und im Fernsehen des Klinikums ausgestrahlt wird. Durch ausführliche Interviews mit den Experten des Klinikums und erklärende Filmsequenzen erhalten die Zuschauer ausführliche Informationen zu einem aktuellen medizinischen Thema und bekommen gleichzeitig einen Einblick in das umfassende Behandlungsspektrum des Krankenhauses der Maximalversorgung.
Moderiert wird die Sendung von einem medizinischen Fachmann: Prof. Dr. Carl Michael Büsing, früher Direktor des Instituts für Pathologie im Klinikum Ingolstadt, stellt in der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Medizinische Informationen sind heute so gefragt wie nie zuvor. Themen rund um Medizin und Gesundheit haben Konjunktur und finden zunehmend den Weg in die Öffentlichkeit. Vor diesem Hintergrund hatten das Klinikum Ingolstadt und der Ingolstädter Lokalsender intv bereits im September 2004 die Sendung „AbendVisite“ ins Leben gerufen, die seither auf dem Sender und im Fernsehen des Klinikums ausgestrahlt wird. Durch ausführliche Interviews mit den Experten des Klinikums und erklärende Filmsequenzen erhalten die Zuschauer ausführliche Informationen zu einem aktuellen medizinischen Thema und bekommen gleichzeitig einen Einblick in das umfassende Behandlungsspektrum des Krankenhauses der Maximalversorgung.
Moderiert wird die Sendung von einem medizinischen Fachmann: Prof. Dr. Carl Michael Büsing, früher Direktor des Instituts für Pathologie im Klinikum Ingolstadt, stellt in der viertelstündigen Sendung interessante Fragen zu den verschiedensten Themengebieten.
In der nächsten AbendVisite im Klinikum Ingolstadt, die am Dienstag, 8.5.2012, um 18.30 Uhr, auf intv, ausgestrahlt wird (Wiederholungen um 19.30, 20.30, 21.30, 22.30, 23.30, 0.30 und 1.30 Uhr) geht es um das Thema „Interventionelle Diagnostik“. Gesprächspartner ist der Direktor der Chirurgischen Klinik I im Klinikum, Prof. Dr. Stefan B. Hosch.
Wer an diesem Tag keine Zeit hat, kann am Dienstag, 22.5.2012, diese Sendung und die Wiederholungen, zu denselben Zeiten, nochmals sehen. <img src="fileadmin/pic/pm/klinikum_aussen_westen.jpg" width="1769" height="1175" border="0" alt="Klinikum Ingolstadt. Foto: Klinikum Ingolstadt" title="Klinikum Ingolstadt. Foto: Klinikum Ingolstadt" />Klinikum Ingolstadt. Foto: Klinikum Ingolstadt]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 02 May 2012 07:41:00 +0200</pubDate>
			
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		<item>
			<title>Gesundes von der Vital-Theke</title>
			<link>http://www.klinikum-ingolstadt.de/index.php?id=klinikumnews&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=1160&#38;cHash=87122ab58a1cff81ab07fec91dcb1fe3</link>
			<description>Vielseitig essen, fünf Mal am Tag Obst und Gemüse, viel trinken – das sind nur drei von vielen Tipps, die die Deutsche Gesellschaft für Ernährung in ihren zehn Regeln für gesunde Ernährung zusammengefasst hat. Die finden auch mehr denn je im Klinikum Ingolstadt Anwendung. Was aus der Klinikumsküche auf den Tisch kommt, muss nicht nur lecker, sondern auch gesund sein. Jetzt wird die gesunde Ernährung für die Patienten und Mitarbeiter noch einfacher: Eine neue Speisekarte und die neue Vital-Theke machen gesunde Ernährung noch vielseitiger und leckerer.
Es ist eine kleine Comic-Karotte, die in Zukunft für gesunde Ernährung wirbt. Im Speiseplan des Klinikums steht sie in Zukunft gemeinsam mit dem Schriftzug „Vital essen“ für besonders gesunde und leichte Speisen. Die gab es auch bisher schon jeden Tag auf der Klinikumsspeisekarte. Jetzt aber sind sie einfacher zu finden und zeigen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Vielseitig essen, fünf Mal am Tag Obst und Gemüse, viel trinken – das sind nur drei von vielen Tipps, die die Deutsche Gesellschaft für Ernährung in ihren zehn Regeln für gesunde Ernährung zusammengefasst hat. Die finden auch mehr denn je im Klinikum Ingolstadt Anwendung. Was aus der Klinikumsküche auf den Tisch kommt, muss nicht nur lecker, sondern auch gesund sein. Jetzt wird die gesunde Ernährung für die Patienten und Mitarbeiter noch einfacher: Eine neue Speisekarte und die neue Vital-Theke machen gesunde Ernährung noch vielseitiger und leckerer.</b>
Es ist eine kleine Comic-Karotte, die in Zukunft für gesunde Ernährung wirbt. Im Speiseplan des Klinikums steht sie in Zukunft gemeinsam mit dem Schriftzug „Vital essen“ für besonders gesunde und leichte Speisen. Die gab es auch bisher schon jeden Tag auf der Klinikumsspeisekarte. Jetzt aber sind sie einfacher zu finden und zeigen Patienten und Mitarbeitern besonders leichte Gerichte an. „Die Menüs mit der Karotte haben jeweils nur rund 600 Kalorien“, sagt Walter Zieglmeier, der Küchenchef des Klinikums. „Wir kochen schon immer sehr gesundheitsbewusst. Aber wir haben jetzt noch mehr Auswahl an besonders gesunden Gerichten.“
Die neue Speisekarte ist aber längst nicht alles, was man sich im Klinikum in Sachen gesunder Ernährung vorgenommen hat. „Das Thema ist uns sehr wichtig, schließlich geht es dabei um die Gesundheit unserer Patienten, aber vor allem auch unserer Mitarbeiter“, sagt Heribert Fastenmeier, der Geschäftsführer des Klinikums – schließlich essen viele der Mitarbeiter mehrmals die Woche im Personalkasino oder dem Level 21 im ÄrzteHaus am Klinikum. Und auch die jüngste Mitarbeiterbefragung hat erst wieder ergeben, dass gutes und gesundes Essen den Mitarbeitern sehr wichtig ist.
<b>Nudeln aus dem Altmühltal<br /></b>Schon seit Jahren legt das Klinikum daher großen Wert auf gesunde Ernährung und fördert sie. Küchenchef Walter Zieglmeier und sein Team stellen fast alle Speisen bis hin zu Suppen, Soßen oder Semmelknödeln jeden Tag selbst frisch her und setzen dabei auf regionale Zutaten. „Wir kaufen fast nur heimische Produkte“, sagt Zieglmeier. Bei Ananas sei das natürlich nicht möglich, aber selbst die Nudeln kommen aus dem Altmühltal. „In der Region kennen wir unsere Lieferanten und wissen, wie unsere Produkte hergestellt werden.“ Denn die Qualität und Frische der Nahrungsmittel sind ebenso wichtig, wie deren Zubereitung. Auch dabei achte man auf gesunde Zutaten, leichte Kost und viel Abwechslung, so Zieglmeier – ganz so, wie es auch die zehn Regeln der Deutschen Gesellschaft für Ernährung vorsehen.
Zwei bis drei Speisen täglich sind nun zusätzlich mit dem „Vital essen“-Symbol gekennzeichnet und haben jeweils nur maximal rund 600 Kalorien – und sind damit nicht nur leicht, sondern bieten auch ein vollwertiges Essen mit genug Energie für den Tag. Verzichten müsse dabei niemand wirklich, so Zieglmeier. Denn die leichte Kost komme nicht etwa von kleinen Portionen, sondern von besonders leichten Zutaten und einer entsprechenden Zubereitung. „Da gibt es große Unterschiede, beispielsweise je nachdem, welche Soße man verwendet“, sagt Zieglmeier. Mindestens zwei solcher Gerichte gibt es ab sofort sowohl für die Patienten als auch für die Mitarbeiter und die externen Gäste des Klinikums. 
Das aber ist längst nicht alles. Das Klinikum wird neben dem „Vital essen“ auch eine „Vital-Theke“ einrichten. Ab Ende Mai wird es an der speziellen Theke im Personalkasino besonders gesunde zusätzliche Angebote wie Müslis, Obstsalat, frische Fruchtsäfte und verschiedene Bioprodukte, aber auch kleine und leichte süße Happen geben – besonders für diejenigen, die auf Süßes nicht ganz verzichten wollen, aber eben auch mit einer kleineren Portion zufrieden sind. „Gesunde Ernährung heißt ja nicht, dass man auf alles verzichten muss. Man darf im Prinzip alles essen“, sagt Zieglmeier. Es gehe vor allem darum, bewusst zu essen und sich leicht, abwechslungsreich und nicht einseitig zu ernähren. Dabei soll die Kennzeichnung der Menüs helfen. Denn dadurch erkennen Patienten und Gäste auf einen Blick, wo sie nicht nur gesund, sondern auch besonders leicht zugreifen können. In die neue Theke investiert das Klinikum dabei auch mehrere Tausend Euro. 
<b>„Wertschätzung für Mitarbeiter“<br /></b>„Gutes und gesundes Essen ist für uns auch ein Zeichen der Wertschätzung für unsere Mitarbeiter“, so Fastenmeier. Die gesunde Ernährung ist daher nur ein – wenn auch sehr wichtiger – Bestandteil des betrieblichen Gesundheitsmanagements des Klinikums, das das Ingolstädter Schwerpunktkrankenhaus seit einiger Zeit weiterentwickelt. Und auch das Angebot, aber auch die Gestaltung des Personalkasinos sollen in den nächsten Jahren weiter verbessert werden: Im Rahmen der Generalsanierung des Klinikums, die im nächsten Jahr beginnen soll, wird auch das Personalkasino ein neues Gesicht bekommen und ein noch vielfältigeres Speisenangebot bereitstellen – ein wenig so, wie es im Level 21 im ÄrzteHaus, das ebenfalls zur Klinikumsküche gehört, bereits täglich auf der Speisekarte steht. Es soll zu einem modernen und komfortablen Kasinobereich umgebaut werden und noch mehr Angebote wie etwa Frontcooking und weitere gesunde Speisen etwa aus Wok enthalten, die vor den Augen der Gäste frisch zubereitet werden. <img src="fileadmin/pic/2012-04-28_Vital-Theke.jpg" width="4492" height="3007" border="0" alt="Klinikum Ingolstadt. Foto: Klinikum Ingolstadt" title="Klinikum Ingolstadt. Foto: Klinikum Ingolstadt" />Klinikum Ingolstadt. Foto: Klinikum Ingolstadt]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 27 Apr 2012 09:27:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Großes Interesse für Septisches Symposium</title>
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			<description>Filmstar Zsa Zsa Gabor und Diskus-Olympiasiegerin Ilke Wyludda erlitten das gleiche traurige Schicksal: Wegen nicht heilender Infektionen musste beiden der rechte Unterschenkel amputiert werden – keine Einzelfälle, sondern nur die Spitze eines rasch und mächtig anwachsenden Eisbergs. Das weiß kaum jemand so gut wie Dr. Matthias Bühler, Oberarzt in der Chirurgischen Klinik II im Klinikum Ingolstadt und erfahrener Spezialist für septische Chirurgie. 
Mit zunehmender Anzahl von Kunstgelenken und einer immer älter werdenden Bevölkerung explodiert die Zahl septischer Komplikationen – teilweise mit tödlichen Folgen für die Patienten. „Resistenzen nehmen zu und engen die Therapiemöglichkeiten zusehends ein“, so Bühler. Antibiotika würden zu häufig und oft auch nicht zielgerichtet genug eingesetzt, was die Ausbreitung von Resistenzen zusätzlich beschleunige. Schätzungen gingen allein in...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Filmstar Zsa Zsa Gabor und Diskus-Olympiasiegerin Ilke Wyludda erlitten das gleiche traurige Schicksal: Wegen nicht heilender Infektionen musste beiden der rechte Unterschenkel amputiert werden – keine Einzelfälle, sondern nur die Spitze eines rasch und mächtig anwachsenden Eisbergs. Das weiß kaum jemand so gut wie Dr. Matthias Bühler, Oberarzt in der Chirurgischen Klinik II im Klinikum Ingolstadt und erfahrener Spezialist für septische Chirurgie. </b>
Mit zunehmender Anzahl von Kunstgelenken und einer immer älter werdenden Bevölkerung explodiert die Zahl septischer Komplikationen – teilweise mit tödlichen Folgen für die Patienten. „Resistenzen nehmen zu und engen die Therapiemöglichkeiten zusehends ein“, so Bühler. Antibiotika würden zu häufig und oft auch nicht zielgerichtet genug eingesetzt, was die Ausbreitung von Resistenzen zusätzlich beschleunige. Schätzungen gingen allein in Deutschland von deutlich über 20.000 Todesfällen durch Infektionen aus, die sich auch aufgrund von Resistenzen nicht mehr behandeln ließen. Die viel beachtete Todesfallrate im Straßenverkehr nimmt sich dagegen recht bescheiden aus.<br />&nbsp;
<b>Dort anfangen, wo andere aufhören<br /></b>Die septische Chirurgie steht in dem Ruf, dort anzufangen, wo andere aufhören. Dabei handelt es sich meist um chronische Infektionen an Knochen, die für die betroffenen Patienten mit langen Leidenswegen und oftmals auch Dutzenden von Operationen verbunden sind. „Komplikationen werden oft nur halbherzig angegangen“, weiß Bühler, der Leiter der Sektion septische Chirurgie am Klinikum Ingolstadt und Initiator der Symposienreihe „Septische Unfallchirurgie und Orthopädie“, aus seiner fast 20-jährigen Erfahrung. „Daraus entwickeln sich oft chronische Infektionen, die die Lebensqualität der Patienten dramatisch beschränken.“ So verlieren Patienten beispielsweise durch Knocheninfektionen an den Beinen Halt und Stabilität und enden oft im Rollstuhl. Mit einer konsequenten chirurgischen Therapie aber können manche dieser scheinbar hoffnungslosen Fälle saniert werden. 
Ein klassisches Gebiet der septischen Chirurgie sind Komplikationen, die nach Prothesenimplantationen auftreten. Deren Zahl hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen, denn mit einer immer höheren Lebenserwartung ist die Zahl der Prothesenimplantationen geradezu explodiert. Rund 200.000 Hüft- und etwa 175.000 Knieprothesen wurden 2009 allein in Deutschland implantiert. Angesichts dieser Entwicklung werde es trotz rückläufiger prozentualer Komplikationsraten zu einem deutlichen Anstieg der absoluten Zahlen kommen, wissen Experten wie Prof. Dr. Rudolf Ascherl – eine Welle septischer Probleme, die man spezialisiert behandeln müsse. „Auf diese Situation sollten wir vorbereitet sein, um in enger Kooperation mit den niedergelassenen Kollegen den Patienten eine angemessene Versorgung zu gewährleisten“, so der ehemalige Leiter der Orthopädischen Klinik im Klinikum Ingolstadt und jetzige Chefarzt eines Zentrums für Spezial- und Wechselendoprothetik und chirurgische Infektiologie in Leipzig. Die Infektionen an Knochen und Gelenken zählen zu den schwersten Komplikationen der unfallchirurgischen und orthopädischen Praxis. Die meist langwierige Behandlung erfordert ein hochspezialisiertes Fachwissen und einen klaren, zielorientierten Diagnose- und Therapieplan. 
<b>Großes Interesse für Symposium und Internetseite <br /></b>Die Resonanz war daher groß beim „5. Symposium Septische Unfallchirurgie und Orthopädie“, das in diesem Jahr zum zweiten Mal im Klinikum Ingolstadt stattgefunden hat. Erfreut zeigten sich die Veranstalter um Priv.-Doz. Dr. Michael Wenzl und Matthias Bühler: Das Interesse an der septischen Chirurgie wächst ständig. Allein im Januar erfolgten rund 30.000 Downloads von Vorträgen und Infomaterial. „Damit hatten wir nicht gerechnet“, sagt Bühler. Vor allem für ein zahlenmäßig eher kleines und sehr spezifisches Fach in der Medizin ist ein derart großes Interesse von rund 20.000 Vortrags-Downloads monatlich schon sehr ungewöhnlich und toppt die Zugriffe des Vorjahres noch einmal um rund die Hälfte. 
Auf der Seite finden sich umfangreiche Informationen über die septische Chirurgie und die Symposien im Klinikum. Unter <link http://www.septische-chirurgie.de>www.septische-chirurgie.de</link> finden die Besucher inzwischen eine umfangreiche Sammlung an Videos, Vorträgen und anderweitiges Informationsmaterial zu verschiedenen Themen rund um die septische Chirurgie – darunter natürlich auch die Vorträge vom jüngsten Symposium in Ingolstadt, bei dem wieder viele neue Erkenntnisse auf dem Gebiet der septischen Chirurgie präsentiert und diskutiert wurden. Von den Vorträgen angetan waren auch die rund 100 Teilnehmer an beiden Tagen, was sie mit exzellenten Bewertungen der Veranstaltung dokumentierten. Das Symposium sei inzwischen sehr gut etabliert und gehöre in Deutschland zu den bekanntesten Veranstaltungen auf diesem Fachgebiet, so Bühler. 
Hygiene und der richtige Einsatz von Antibiotika waren in diesem Jahr ein besonderer Schwerpunkt, zu dem gleich mehrere Referenten vortrugen. So sprach der neue Leitende Arzt für klinische Infektiologie und Hygiene des Klinikums Ingolstadt, Priv.-Doz. Dr. Dr. Stefan Borgmann, über „Infektionsprophylaxe aus Sicht des Hygienikers“ und zeigte verschiedene Möglichkeiten auf, das Infektionsrisiko weiter zu minimieren. <br />Diese neue Kompetenz des Klinikums hat sich inzwischen herumgesprochen: Man behandle viele Patienten aus einem weiteren Umkreis, auch aus dem Münchner Raum etwa, wo Bühler zuvor tätig war. Er räumt gleich noch mit einem weitverbreiteten Klischee auf: Postoperative Infektionen seien keine Folge von Kunstfehlern, sondern in den meisten Fällen schicksalhaft und nicht zu verhindern.
<b>Großer Gewinn für die Patienten<br /></b>Das Problem sei häufig, dass die Betroffenen zu spät zu einem Spezialisten kämen. Zuerst würden die üblichen Maßnahmen durchgeführt und Antibiotika verabreicht. Erst wenn das nicht fruchte, würden die Patienten an spezialisierte septische Chirurgen überwiesen, so Bühler. Dann haben diese Patienten aber oft schon lange Leidenswege mit 20 oder mehr Operationen hinter sich. Viele davon hätte man den Patienten ersparen können. Denn septische Komplikationen sind keine Standardfälle. Sie erfordern einen individuell ausgerichteten Therapieplan und meist auch eine erneute Operation, um die Ursachen der Infektion zu beseitigen oder zumindest zu beruhigen. 
In seiner früheren Tätigkeit an der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik in Frankfurt am Main hat Bühler mehr als 1000 septische Operationen pro Jahr durchgeführt, fortgesetzt hat er seine Arbeit ab 2006 in München. Nun sollen auch die Patienten in der Region von dem neuen Angebot im Klinikum profitieren. Denn die spezialisierte Versorgung der Wunden, wie sie sonst meist nur an den BG-Unfallkliniken oder Uni-Kliniken angeboten werde, nun aber auch im Klinikum in höchster Qualität zur Verfügung stehe, sei ein großer Gewinn für die Patienten und hoffentlich auch der erste Schritt zurück in ein weitgehend normales Leben. Denn häufig führe eine langwierige Infektion an Knochen, Gelenken und Weichteilen auch zu Jobverlust, psychischen Problemen und zu sozialer Isolation. Deswegen sei die septische Chirurgie zwar ein relativ kleiner Teilbereich der Chirurgie, aber auch ein sehr wichtiger für die betroffenen Patienten. <img src="fileadmin/pic/klinikum_aussen_osten_01.jpg" width="1758" height="1168" border="0" alt="Klinikum Ingolstadt. Foto: Klinikum Ingolstadt" title="Klinikum Ingolstadt. Foto: Klinikum Ingolstadt" />Klinikum Ingolstadt. Foto: Klinikum Ingolstadt]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 25 Apr 2012 09:47:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>AbendVisite im Klinikum Ingolstadt</title>
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			<description>Medizinische Informationen sind heute so gefragt wie nie zuvor. Themen rund um Medizin und Gesundheit haben Konjunktur und finden zunehmend den Weg in die Öffentlichkeit. Vor diesem Hintergrund hatten das Klinikum Ingolstadt und der Ingolstädter Lokalsender intv bereits im September 2004 die Sendung „AbendVisite“ ins Leben gerufen, die seither auf dem Sender und im Fernsehen des Klinikums ausgestrahlt wird. Durch ausführliche Interviews mit den Experten des Klinikums und erklärende Filmsequenzen erhalten die Zuschauer ausführliche Informationen zu einem aktuellen medizinischen Thema und bekommen gleichzeitig einen Einblick in das umfassende Behandlungsspektrum des Krankenhauses der Maximalversorgung.
Moderiert wird die Sendung von einem medizinischen Fachmann: Prof. Dr. Carl Michael Büsing, früher Direktor des Instituts für Pathologie im Klinikum Ingolstadt, stellt in der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Medizinische Informationen sind heute so gefragt wie nie zuvor. Themen rund um Medizin und Gesundheit haben Konjunktur und finden zunehmend den Weg in die Öffentlichkeit. Vor diesem Hintergrund hatten das Klinikum Ingolstadt und der Ingolstädter Lokalsender intv bereits im September 2004 die Sendung „AbendVisite“ ins Leben gerufen, die seither auf dem Sender und im Fernsehen des Klinikums ausgestrahlt wird. Durch ausführliche Interviews mit den Experten des Klinikums und erklärende Filmsequenzen erhalten die Zuschauer ausführliche Informationen zu einem aktuellen medizinischen Thema und bekommen gleichzeitig einen Einblick in das umfassende Behandlungsspektrum des Krankenhauses der Maximalversorgung.
Moderiert wird die Sendung von einem medizinischen Fachmann: Prof. Dr. Carl Michael Büsing, früher Direktor des Instituts für Pathologie im Klinikum Ingolstadt, stellt in der viertelstündigen Sendung interessante Fragen zu den verschiedensten Themengebieten.
In der nächsten AbendVisite im Klinikum Ingolstadt, die am Dienstag, 1.5.2012, um 18.30 Uhr, auf intv, ausgestrahlt wird (Wiederholungen um 19.30, 20.30, 21.30, 22.30, 23.30, 0.30 und 1.30 Uhr) geht es um das Thema „Innenrevision“. Gesprächspartner ist der Innenrevisor im Klinikum, Thomas Wittmann.
Wer an diesem Tag keine Zeit hat, kann am Dienstag, 15.5.2012, diese Sendung und die Wiederholungen, zu denselben Zeiten, nochmals sehen. <img src="fileadmin/pic/Klinikum-Aussen-Haupteingang.jpg" width="1758" height="1168" border="0" alt="Klinikum Ingolstadt. Foto: Klinikum Ingolstadt" title="Klinikum Ingolstadt. Foto: Klinikum Ingolstadt" />Klinikum Ingolstadt. Foto: Klinikum Ingolstadt]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 23 Apr 2012 09:39:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Teddybärenkrankenhaus nimmt Kindern die Angst</title>
			<link>http://www.klinikum-ingolstadt.de/index.php?id=klinikumnews&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=1157&#38;cHash=7b3650a685a258c6f6b38c1d5ed9c63f</link>
			<description>Da macht der Besuch beim Onkel Doktor auch den jüngsten Patienten Spaß: Beim Teddybärenkrankenhaus im Klinikum Ingolstadt können Kinder selbst in die Rolle des Arztes schlüpfen und erfahren dabei spielerisch etwas darüber, was passiert, wenn man krank wird, und wie der Onkel Doktor einem dabei helfen kann. Vor allem aber verlieren sie dadurch ein wenig die Angst vor einem Arztbesuch oder Krankenhausaufenthalt. Im Gegenteil: Die leuchtenden Augen verraten, dass die Medizin den Kleinen so sogar viel Spaß machen kann.
Gott sei Dank – nichts gebrochen! Da atmen die jungen Besucher auf. Sie dürfen heute einmal Arzt spielen und haben gerade ihre erste Diagnose hinter sich: Der Patient hat Glück gehabt: Das Teddybärenfell ist heil geblieben. Das beweisen die „Röntgenbilder“ genau. Auch wenn es sich in Wirklichkeit nur um Bilder aus einem umgebauten Scanner handelt – die ganz jungen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Da macht der Besuch beim Onkel Doktor auch den jüngsten Patienten Spaß: Beim Teddybärenkrankenhaus im Klinikum Ingolstadt können Kinder selbst in die Rolle des Arztes schlüpfen und erfahren dabei spielerisch etwas darüber, was passiert, wenn man krank wird, und wie der Onkel Doktor einem dabei helfen kann. Vor allem aber verlieren sie dadurch ein wenig die Angst vor einem Arztbesuch oder Krankenhausaufenthalt. Im Gegenteil: Die leuchtenden Augen verraten, dass die Medizin den Kleinen so sogar viel Spaß machen kann.</b>
Gott sei Dank – nichts gebrochen! Da atmen die jungen Besucher auf. Sie dürfen heute einmal Arzt spielen und haben gerade ihre erste Diagnose hinter sich: Der Patient hat Glück gehabt: Das Teddybärenfell ist heil geblieben. Das beweisen die „Röntgenbilder“ genau. Auch wenn es sich in Wirklichkeit nur um Bilder aus einem umgebauten Scanner handelt – die ganz jungen „Nachwuchsärzte“ sind voll in ihrem Element. Wenn man sieht, mit welcher Begeisterung die Kinder bei der Sache sind, würde es nicht verwundern, wenn da heute der eine oder andere Berufswunsch als Arzt oder Krankenschwester entstanden wäre.
Seit Jahren ist das Teddybärenkrankenhaus des Klinikums und des Fördervereins Morgentau Kinder e. V. auch für die teilnehmenden Ärzte, Pflegekräfte und die anderen Beteiligten immer etwas Besonderes. Denn bei der Veranstaltung schlüpfen die Kinder selbst in die Rolle des Aushilfsmediziners und lernen dabei spielerisch den Umgang mit dem Onkel Doktor, verlieren ein Stück weit die Scheu vor einem Arztbesuch oder einem Krankenhausaufenthalt. Denn davor haben Kinder oft große Angst. Bereits zum dritten Mal bot nun das Teddybärenkrankenhaus die Möglichkeit, ihnen diese Angst vor dem Arzt und einem Krankenhausaufenthalt ein Stück weit zu nehmen: Die jungen Besucher können dabei selbst erfahren, wie es ist, und mitmachen, wenn ein Teddybär verarztet wird, und dabei gleichzeitig spielerisch erleben, dass man sich davor nicht ganz so viel fürchten muss.
<b>„Keine kleinen Erwachsenen“<br /></b>Die Pfote verstaucht, das Knopfauge verdreht oder Schlimmeres – die Teddys und andere Kuscheltiere oder Puppen, die die Kinder zum Teddybärenkrankenhaus im Klinikum Ingolstadt mitgebracht hatten und die in der Teddysprechstunde verarztet wurden, hatten durchaus auch die eine oder andere ernstere Verletzung, die die inzwischen auch im Umgang mit Stoffteddys routinierten Ärzte des Klinikums aber gekonnt und charmant zu „heilen“ wussten – allen voran Priv.-Doz. Dr. Elfriede Ring-Mrozik. Als Chefärztin der Chirurgischen Klinik IV im Klinikum, die auf Kinderchirurgie spezialisiert ist, hat sie häufig mit Kindern zu tun und kümmert sich mit ihrem Team auch tagtäglich in besonderer Weise um die jungen Patienten. „Kinder sind keine kleinen Erwachsenen“, lautet dabei ihre Devise. „Kinder brauchen eine andere, eine echte Kindermedizin, aber auch besondere Zuwendung“, sagt sie. Im KinderZentrum des Klinikums ist beides vorhanden.
Das spürt man auch sofort auf der Station im KinderZentrum des Klinikums. Dort geht es ein wenig fröhlicher zu, als auf anderen Stationen – das zeigt schon die bunte Bemalung an den Wänden. Aber auch gut ausgestattete Spielzimmer, Tapferkeitsurkunden, Kinderspeisekarten, Besuche der KlinikClowns und andere Angebote bieten den jungen Patienten eine besondere, eine kindgerechte Atmosphäre, sorgen dafür, dass sie sich trotz ihres Krankenhausaufenthalts wohlfühlen können, und nehmen ihnen ein Stück weit die Angst. Ein Übriges tut das freundliche Team der Klinik wie Dr. Guido Brosinger, der gerade einen Plüschteddy im „OP“ verarztet, oder die Krankenschwestern Elvine Brantsch und Ulla Türoll. 
Viele der besonderen Kinderangebote sind in Zusammenarbeit mit dem Förderverein Morgentau Kinder e. V. entstanden, der sich seit Jahren sehr für die Belange der Kindermedizin im Klinikum einsetzt, Spenden gesammelt und vieles ermöglicht hat, was sonst kaum realisierbar wäre. Das Spektrum reicht dabei von Besuchen von Sportstars über Geschenke für bedürftige Familien aus armen Ländern bis hin zu Kindersachen-Börsen für die Eltern. Seit drei Jahren ist auch das Teddybärenkrankenhaus zu einer festen Einrichtung geworden, die der Verein unter Federführung von Gabriele Rusch organisiert. Die Vorsitzende des Vereins und ihr Team wollen den Kindern eben jene Angst nehmen, die immer mit einem Arztbesuch und vor allem einem Krankenhausaufenthalt verbunden ist.
<b>Bonbons aus der Teddybärenapotheke<br /></b>Jedes Jahr lädt der Verein daher gemeinsam mit dem Klinikum Kindergartenkinder ein, die dann ihre Kuscheltiere mitbringen können und selbst mithelfen dürfen, sie wieder gesund zu machen – so wie die Puppe der kleinen Sofia, die wegen Ohrenschmerzen behandelt wird. Nach dem Röntgen wird sie nach allen Regeln der Kunst versorgt, bekommt eine Spritze und Sofia darf selbst bei der Beatmung mitmachen. An einem anderen Behandlungstisch untersucht Ring-Mrozik gerade einen besonders flauschigen Patienten: Stofftier „Löwe“ hat sich offenbar das Bein gebrochen. Aber kein Problem! „Drei Mal täglich Schmerzpillen, zwei Dosen Gute-Laune-Medizin und eine Wohlfühltablette“ verschreibt die Chefärztin dem wuscheligen Patienten – und sein Besitzer strahlt.
Kinder aus vier Kindergärten sind heute zu Gast. Mehr geht nicht – schließlich könnte jederzeit ein Ernstfall eintreten und Ärzte und Personal gebraucht werden, wenn es vielleicht wirklich um das Leben eines Kindes geht. Heute aber gibt es in der Teddybärenapotheke statt Medikamenten nur Äpfel, Bonbons und Salben für die Kinder und ihre Patienten. Die Behandlung funktioniert offenbar gut: Denn es gibt leuchtende Kinderaugen und die kranken Kuscheltiere scheinen nach überstandener Behandlung wieder mit ihren Besitzern um die Wette zu strahlen. Auch wenn die Krankenhauswirklichkeit für ein krankes Kind und seine Eltern natürlich weit schwieriger ist – nach den Erfahrungen beim Besuch im Teddybärenkrankenhaus im Klinikum dürfte sie im Ernstfall viel leichter fallen. <img src="fileadmin/pic/Klinikum-Aussen-Norden.jpg" width="1758" height="1168" border="0" alt="Klinikum Ingolstadt. Foto: Klinikum Ingolstadt" title="Klinikum Ingolstadt. Foto: Klinikum Ingolstadt" />Klinikum Ingolstadt. Foto: Klinikum Ingolstadt]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 23 Apr 2012 09:37:00 +0200</pubDate>
			
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