<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>
<rss version="2.0" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/">
	<channel>
		
		<title>KlinikumNews</title>
		<link>http://www.klinikum-ingolstadt.de/</link>
		<description>News des Klinikums Ingolstadt</description>
		<language>de</language>
		<image>
			<title>KlinikumNews</title>
			<url>http://www.klinikum-ingolstadt.de/fileadmin/pic/rss_logo_klinikum_ingolstadt.gif</url>
			<link>http://www.klinikum-ingolstadt.de/</link>
			<width>88</width>
			<height>31</height>
			<description>News des Klinikums Ingolstadt</description>
		</image>
		<generator>TYPO3 - get.content.right</generator>
		<docs>http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss</docs>
		
		
		
		<lastBuildDate>Wed, 01 Sep 2010 11:41:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Klinikum Ingolstadt lädt zum Darmtag</title>
			<link>http://www.klinikum-ingolstadt.de/index.php?id=klinikumnews&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=807&#38;cHash=7232c0f0356587747df75f0d3419bebe</link>
			<description>Längst hat er sich etabliert und erfreut sich von Jahr zu Jahr  größerer Beliebtheit: der Darmtag im Klinikum Ingolstadt. „Schuld“ daran ist  nicht nur die Brisanz des Themas – schließlich kostet der Darmkrebs jährlich  etwa 30.000 Menschen in Deutschland das Leben –, sondern auch der Umstand, dass...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Längst hat er sich etabliert und erfreut sich von Jahr zu Jahr  größerer Beliebtheit: der Darmtag im Klinikum Ingolstadt. „Schuld“ daran ist  nicht nur die Brisanz des Themas – schließlich kostet der Darmkrebs jährlich  etwa 30.000 Menschen in Deutschland das Leben –, sondern auch der Umstand, dass  es zwar seriös und detailreich, aber eben auch anschaulich und unterhaltsam  vermittelt wird. Die Attraktion bei der diesjährigen Auflage am 20. März: ein  kabarettistisch angehauchtes Theaterstück, in dem sich gerne auch einmal zwei  Polypen unterhalten, und das spielerisch und eindrucksvoll bleibende Eindrücke  hinterlässt.</b>
Es ist ein kurioses Theaterstück, das da im Klinikum Ingolstadt  auf die Besucher des 4. Ingolstädter Darmtags wartet. Eines, das nicht nur  unterhalten, sondern gleichzeitig spielerisch informieren will über ein denkbar  schwieriges Thema: Darmkrebs. Das Theaterstück mit dem Titel „Alarm im Darm“ und  kabarettistischen Elementen ist schon eine ungewöhnliche Art und Weise, mit  einem so ernsten Thema umzugehen. „Ich will ein richtig gemeiner Polyp werden.  Ich will entarten. Ich will wachsen und den Darm in den Schwitzkasten nehmen“,  sagt der eine Polyp in dem ungewöhnlichen Dialog zu Beginn des Stückes zum  anderen. „Ja, wunderbar! So wirst du ein echter Polyp“, entgegnet der  andere.
<b>Wirksame Vorbeugung möglich</b>
Womit man auch schon mitten im Zentrum der Problematik wäre:  Polypen, also Ausstülpungen, die sich in der Dickdarmschleimhaut bilden können,  können unter bestimmten Voraussetzungen irgendwann entarten und bösartig werden  und sind damit das Hauptrisiko für die Entstehung des Darmkrebses. Der  Umkehrschluss ist ebenso einfach: Wer die Polypen rechtzeitig entfernt,  beseitigt damit auch das Risiko einer Erkrankung gleich mit. „Bei einer  Darmspiegelung können wir die Polypen erkennen und umgehend beseitigen, sodass  sie nicht mehr bösartig werden können. Das ist das ganze Geheimnis“, erklärt  Prof. Dr. Josef Menzel, der als Direktor der Medizinischen Klinik II im Klinikum  den Darmtag ausrichtet – und zwar aus gutem Grund, wie er sagt. „Denn durch  regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen bei Menschen ab 55 Jahren könnte man das  Risiko einer Darmkrebserkrankung um 80 bis 90 Prozent senken“, erklärt der  Internist. Wenn man von 80 Prozent ausgeht, heißt das, dass 24.000 der 30.000  Menschen, die jährlich in Deutschland an Darmkrebs sterben, nach einer  erfolgreichen Vorsorgeuntersuchung völlig gesund weiterleben  könnten.
Um auf diese Möglichkeit aufmerksam zu machen, hat Menzel den  Darmtag ins Leben gerufen. Der Klinikdirektor ist auch Regionalbeauftragter der  Stiftung „LebensBlicke“, die sich für die Darmkrebsprävention und -früherkennung  einsetzt und die auch das ungewöhnliche Theaterstück mit dem sprechenden Namen  „Vorsorg-Theater“ in Auftrag gegeben hat, das demnächst im Klinikum Ingolstadt  zu sehen sein wird: Beim 4. Ingolstädter Darmtag am 20. März ist das humorvolle  Stück eine der Attraktionen, die schon traditionell den Darmtag prägen. Im  letzten Jahr zum Beispiel konnten die Besucher in einem begehbaren Darmmodell  erleben, wie dieser Teil des Verdauungssystems von innen aussieht, wie Polypen  einfach durch die Darmspiegelung entdeckt und noch während der  Vorsorgeuntersuchung durch eine Schlinge entfernt werden  können.
<b>Nur wenige zur Vorsorgeuntersuchung  bereit</b>
Untersuchungen aber zeigen, dass nur rund elf Prozent der Männer  und knapp 13 Prozent der Frauen zwischen 55 und 74 Jahren nach Angaben der  Kassenärztlichen Bundesvereinigung bereit sind, sich einer sogenannten  „Vorsorgekoloskopie“, einer Darmspiegelung zur Darmkrebsprävention, zu  unterziehen. Dass viele Menschen nicht Bescheid wissen, falsche Vorstellungen  haben oder einfach zu bequem sind, zeigt auch das Theaterstück, in dem „Herr  Döll“ im heimischen Fernsehsessel zunächst überhaupt keine Lust verspürt, sich  „eine Videokamera in den Darm schieben zu lassen“. Eine endoskopische  Untersuchung des Darmes sei zwar kein Vergnügen, aber heute ein Routineeingriff,  der gerade einmal eine halbe Stunde dauere, sagt Menzel. Von einem erfahrenen  Untersucher durchgeführt und mithilfe moderner Medikamente müsse sie heute auch  nicht mehr wehtun.
Wie diese Koloskopie genau verläuft, erfahren die Besucher am  Darmtag aus erster Hand. Sie haben nicht nur die Möglichkeit, sich im  Endoskopiebereich des Klinikums aus nächster Nähe anzusehen, wie ein Koloskop,  mit dem Darmspiegelungen durchgeführt werden, aussieht und eingesetzt wird,  sondern erfahren nach dem Beginn ab 9.00 Uhr bis zur Mittagszeit auch in  zahlreichen Vorträgen alles rund um das wichtige Thema Darmkrebs. Neben Menzel  referieren auch die niedergelassenen Ärzte Dr. Friedrich Strobl, Dr. Maximilian  Holzbauer, Dr. Stephan Schormair und Dr. Gerald Gehbauer aus ihrer Sicht über  Darmkrebsvorsorge und -therapie. Daneben referiert Dr. Eva Horndasch als  onkologische Spezialistin aus der Medizinischen Klinik II des Klinikums über die  medikamentöse Therapie und stationäre Möglichkeiten. Zudem wird Prof. Dr. Stefan  B. Hosch, der Direktor der Chirurgischen Klinik I im Klinikum, über chirurgische  Darmkrebstherapie und gemeinsam mit Menzel über das neu gegründete DarmZentrum  informieren, das sich speziell der Vorbeugung, Früherkennung und Behandlung der  bösartigen Erkrankungen des Darms annimmt, bevor um 11.40 Uhr die Gelegenheit zu  einer Fragerunde besteht.
„Darmkrebsvorsorge ist wichtig und kann Leben retten“, so die  zentrale Botschaft der veranstaltenden Ärzte an das Publikum im Klinikum – und  des Theaterstücks „Alarm im Darm“, das zwischen den Vorträgen um 10.30 Uhr zu  sehen sein wird. In dem Stück übrigens gibt es ein Happy End: Die Polypen ahnen  bereits, dass ihnen „die Schlinge“ den Garaus machen wird. Und so kommt es dann  auch. Herr Döll lässt sich schließlich doch noch überreden und geht zur  Vorsorgeuntersuchung. „Wie? Schon vorbei?“, fragt er danach. „Das war ja gar  nicht schlimm.“ Für die beiden Polypen aus dem Theaterstück dagegen schon: Sie  werden prompt entfernt, bevor sie entarten können. ]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 09:55:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Podcasts stellen Klinikum Ingolstadt vor</title>
			<link>http://www.klinikum-ingolstadt.de/index.php?id=klinikumnews&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=801&#38;cHash=541c4375581156e45d924e04dae6de7e</link>
			<description>Angela  Merkel tut es, der Ingolstädter Oberbürgermeister Dr. Alfred Lehmann und viele  andere bekannte Persönlichkeiten auch: Sie stellen regelmäßig kurze  Videobotschaften ins Internet, mit denen sie sich an die Internetnutzer wenden.  Als sogenannte „Podcasts“ sind sie eine der Stilblüten der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Angela  Merkel tut es, der Ingolstädter Oberbürgermeister Dr. Alfred Lehmann und viele  andere bekannte Persönlichkeiten auch: Sie stellen regelmäßig kurze  Videobotschaften ins Internet, mit denen sie sich an die Internetnutzer wenden.  Als sogenannte „Podcasts“ sind sie eine der Stilblüten der neuen Mediennutzung,  die das Internet in den letzten Jahren hervorgebracht hat. Auch das Klinikum  Ingolstadt bietet solche Videofilme an, die über die Kliniken und Institute und  ihr Leistungsspektrum informieren – und zwar direkt aus erster Hand: Die  Direktoren und Chefärzte stellen darin sich selbst und ihre Abteilung  vor.</b>
Bei  Podcasts handelt es sich um kompakte Audio- oder Videodateien zum Herunterladen  und Anschauen, die den Nutzer – beziehungsweise „User“, wie man in der englisch  geprägten Internetsprache sagt, – in kurzer Zeit über aktuelle Ereignisse oder  ein bestimmtes Thema informieren und auf den neuesten Stand bringen sollen. Vor  allem Medien, aber auch viele Unternehmen nutzen dieses Element, um aktuelle  Nachrichten zu verbreiten, Öffentlichkeitsarbeit zu betreiben und über eigene  Themen und Leistungen zu informieren – so auch das Klinikum  Ingolstadt.
Seit  rund anderthalb Jahren gibt es auf den Internetseiten des Klinikums kurze  Filmsequenzen, in denen die einzelnen Kliniken und Institute des Ingolstädter  Schwerpunktkrankenhauses über ihr Leistungsspektrum und ihre technische  Ausstattung informieren. Die Informationen kommen dabei direkt vom „Chef“: Die  Direktoren und Chefärzte der Kliniken stellen selbst und in eigenen Worten ihre  Abteilungen und deren Leistungen und Angebote vor. So bekommen die potenziellen  Patienten Informationen aus erster Hand und gleichzeitig einen Eindruck vom  Klinikleiter.
<b>Überblick  über Leistungsspektrum und Ausstattung</b>
Wer  sich einer Operation unterziehen oder anderweitig stationär in einem Krankenhaus  versorgt werden muss, der möchte auch wissen, in welche Hände er sich begibt und  welche Möglichkeiten der Diagnose und Therapie er dort hat. Im Klinikum  Ingolstadt gibt es verschiedenste Möglichkeiten, sich darüber zu informieren.  Neben Sprechstunden, Informationsveranstaltungen, den zahlreichen  Informationsschriften des Klinikums und persönlichen Gesprächen mit Ärzten  gehört dazu auch das Internetangebot des Klinikums.
Mit  den „Podcasts“ gibt es dort auf den Seiten der einzelnen medizinischen  Abteilungen in der Rubrik „Kliniken und Institute“ die rund drei- bis  fünfminütigen Filme, in denen die Kliniken vorgestellt werden. Darin werden die  angebotenen diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten,  Operationstechniken und Behandlungsverfahren, aber auch die technische  Ausstattung vorgestellt. Die Zuschauer erfahren so zum Beispiel etwas über  verschiedene Endoprothesen in der Orthopädie oder den modernen Operationsroboter  „Da Vinci“, der in der Urologischen Klinik zum Einsatz  kommt.
Verantwortlich  für die Aufnahme und technische Umsetzung ist Helmut Bräuherr. Der erfahrene  Ingolstädter Medienmacher, der unter anderem auch wöchentlich den Podcast des  Ingolstädter Oberbürgermeisters aufzeichnet, ist ein „alter Hase“, was Video-  und Fernsehaufzeichnungen angeht. Er blickt auf eine rund 20-jährige  Fernseherfahrung zurück, hat sich inzwischen selbstständig gemacht und auf  Webdesign, Panoramafotografie und Videoproduktionen aller Art spezialisiert.  „Podcasts und multimediale Inhalte sind im Internet im Kommen“, sagt Bräuherr.  Neben Texten und Bildern werden auch immer mehr aktuelle Inhalte in Form von  Audio- oder Videosequenzen im Internet präsentiert – auch Bundeskanzlerin Angela  Merkel präsentiert regelmäßig Videobotschaften, die auf ihrer Internetseite  abgerufen werden können.
„Diesen  Trend setzen wir mit unseren Podcasts auch auf unserer Internetseite um“, sagt  Joschi Haunsperger, der Leiter der Stabsstelle Presse/PR, der die Klinikfilme  ins Leben gerufen hat. „Es ist einfach eine gute Möglichkeit für die Besucher  unserer Homepage, nicht nur in Texten und Bildern oder aus Broschüren etwas über  unser Klinikum und seine medizinischen Leistungen zu erfahren, sondern eben auch  als Film direkt aus berufenem Munde, nämlich dem eines Klinik- oder  Institutsdirektors oder -chefarztes. Natürlich kann man in rund drei Minuten  nicht die komplette Klinik vorstellen, aber man erfährt doch vieles und lernt  ein Stück weit den Menschen kennen, dem man vielleicht später seine Gesundheit  anvertraut.“

<b>Einfacher  Abruf</b>
Das  Abrufen des jeweiligen Videos ist ganz einfach: Interessenten brauchen nur auf  die Homepage des Klinikums gehen (www.klinikum-ingolstadt.de), dort in der  Rubrik „Kliniken und Institute“ die Abteilung aussuchen, die sie interessiert,  deren Seite aufrufen und dann auf der jeweiligen Startseite der Klinik auf das  Videofenster klicken, das mit einem Pfeil und einer Bedienungsleiste  gekennzeichnet ist – schon läuft das Video.

Die  technische Umsetzung übernimmt Helmut Bräuherr. Der gebürtige Ingolstädter – ein  „echter Schanzer“, wie er selbst sagt – zeichnet die Podcasts auf, in denen die  Klinikleiter sich und ihre Abteilungen in eigenen Worten vorstellen.  Anschließend wird das Material eingespielt, geschnitten, bearbeitet und  schließlich als entsprechende Videodatei für die Internetseite bereitgestellt.  In der Realität ist das natürlich nicht immer einfach, denn so mancher Termin  muss verschoben werden oder ausfallen: Denn wenn zum Beispiel ein dringender  Notfallpatient hereinkommt oder etwas anderes Unvorhergesehenes geschieht, gehen  die Patienten natürlich vor. Das bringt Helmut Bräuherr nicht aus der Ruhe. Als  echter Medienprofi hat er viel Geduld, kann aber auch innerhalb von einer  Sekunde auf die andere an die Umsetzung gehen. „Das ist eben so, wenn man mit  einem Chefarzt zu tun hat. Da kann natürlich immer etwas dazwischen kommen“,  sagt Bräuherr gelassen, nachdem erst vor Kurzem ein Termin wegen einer komplexen  Operation verschoben werden musste. „Wenn es um die Gesundheit von Menschen  geht, hat das immer Vorrang.“

Immer  wieder müssen die Videos aktualisiert werden, und zwar nicht nur, wenn zum  Beispiel ein Chefarzt wechselt, sondern schon durch die rasante medizinische  Entwicklung. Die Medizin ist ständig in Bewegung, und auch im Klinikum  Ingolstadt verändert sich permanent in verschiedenen Bereichen das  Leistungsspektrum durch neue Behandlungsverfahren, die Verbesserungen für die  Patienten mit sich bringen, und die medizintechnische Ausstattung. Helmut  Bräuherr wird also weiterhin regelmäßig ins Klinikum kommen und filmen. Denn  sowohl das Klinikum als auch das Internet ist immer in Bewegung.&nbsp; <br />]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 19 Feb 2010 14:51:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Professor Manseck erneut unter den besten Urologen</title>
			<link>http://www.klinikum-ingolstadt.de/index.php?id=klinikumnews&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=783&#38;cHash=af656d8d185db0a8d0e39e84877be116</link>
			<description>Seit einigen Jahren haben sogenannte Rankings in  der deutschen Presselandschaft Konjunktur und finden häufig viel Beachtung.  Gesucht werden die besten Diäten, die besten Universitäten und immer wieder auch  die besten Ärzte in Deutschland. Bereits zum zweiten Mal tauchte vor Kurzem  Prof. Dr....</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Seit einigen Jahren haben sogenannte Rankings in  der deutschen Presselandschaft Konjunktur und finden häufig viel Beachtung.  Gesucht werden die besten Diäten, die besten Universitäten und immer wieder auch  die besten Ärzte in Deutschland. Bereits zum zweiten Mal tauchte vor Kurzem  Prof. Dr. Andreas Manseck, der Direktor der Urologischen Klinik im Klinikum  Ingolstadt, in der Liste unter den besten Urologen in Deutschland auf. In dem  Ärzte-Ranking der Zeitschrift „Guter Rat“ landete er unter den 26 besten  Vertretern seines Faches in  Deutschland.</b>
„Guter Rat ist  teuer“, sagt man. „In diesem Fall aber nicht“, fügt Manseck schmunzelnd hinzu.  Der Direktor der Urologischen Klinik im Klinikum Ingolstadt bekam die gute  Nachricht von der Zeitschrift „Guter Rat“ nämlich ganz umsonst. Er war von der  Zeitschrift unter die besten Urologen in Deutschland gewählt worden. Die  Ratgeberzeitschrift hatte sich unter ärztlichen Kollegen, Krankenkassen und  Patienten umgehört und aus den Ergebnissen ein Ranking erstellt. Manseck kam  dabei unter die besten 26 Urologen in Deutschland sowie die besten sechs in  Bayern – ein beachtliches Ergebnis angesichts der Tatsache, dass es in  Deutschland allein 33 Unikliniken mit Urologischen Fachbereichen und weitere 350  Hauptabteilungen mit Chefärzten an der Spitze sowie weitere Belegabteilungen  gibt. Insgesamt gibt es in Deutschland rund 4.000 Urologen, unter denen Manseck  als einziger in der Region Ingolstadt im Ranking auftaucht. Die nächsten  genannten Vertreter seines Faches sind in Fürth und in München zu  finden.
Bereits vor rund zwei Jahren war  Manseck in einem ähnlichen Ranking des Nachrichten-Magazins „Focus“ ebenfalls  unter den besten seiner Zunft gelandet. „Ich will mich nicht selbst  beweihräuchern, aber ich glaube, wir machen ganz vernünftige Medizin hier“, sagt  der Klinikdirektor, nach den Gründen für den erneuten Ranking-Erfolg gefragt.  Vor allem die Kollegen wüssten in einem relativ kleinen Fach wie der Urologie  sehr genau, wer wie aktiv sei, wer Spitzenmedizin betreibe, in der Forschung  aktiv sei und wer einfach gute Qualität biete, so Manseck. Dieses Urteil der  Kollegen ist stets ein wichtiger Faktor in den Rankings, denn wer könnte besser  die Leistung eines Urologen beurteilen als andere Ärzte desselben Fachgebiets?  Auch die Zeitschrift „Guter Rat“ hatte sich unter den Kollegen umgehört und  gefragt, welchen Urologen sie empfehlen würden und wer die besten Fachvertreter  seien. Dabei fiel neben anderen immer wieder ein Name: Andreas  Manseck.
„Ich habe mich natürlich sehr über  das gute Ergebnis gefreut“, sagt Manseck. Auch wenn man solche Rankings nicht  immer auf die Goldwaage legen dürfe, sei eine gute Bewertung doch eine große  Auszeichnung – vor allem, wenn man eben schon zum zweiten Mal weit vorne liegt.  Bereits im Focus-Ranking hatte Manseck, der seit 2003 an der Spitze der  Urologischen Klinik im Klinikum Ingolstadt ist, in den entsprechenden Kategorien  überzeugt. Die neuerliche gute Platzierung ist damit schon die zweite  Auszeichnung innerhalb weniger Jahre und damit so etwas wie eine Bestätigung des  guten Ergebnisses.
Mitverantwortlich für den Erfolg  ist nicht nur die exzellente Urologie in der Breite, sondern sicherlich auch die  besondere Kompetenz Mansecks und seiner Klinik im Hinblick auf die „robotische  Chirurgie“, die in den Bereich der Spitzenmedizin fällt und daher besondere  Beachtung auch unter nationalen und internationalen Kollegen findet. In der Tat  zählte das Klinikum mit der Einführung des Da Vinci-Operationsroboters im  Bereich der Urologie zu den Vorreitern in der roboterassistierten Chirurgie.  Manseck und sein Team können dabei bereits auf exzellente Erfahrungen und  Ergebnisse zurückblicken, die zudem wissenschaftlich fundiert sind: Durch eine  exakte Dokumentation und Auswertung der Ergebnisse der ersten 100 Operationen  mit dem neuen System, dessen Erfolg auf dem Zusammenspiel aus der Erfahrung des  Operateurs und der übermenschlichen Präzision der Technik basiert, konnten  Manseck und sein Team der Urologischen Klinik zu Beginn des Jahres in einer  Studie belegen, dass die Technik bereits im ersten Jahr exzellente Ergebnisse  hervorgebracht hat. Da es sich bei dem komplexen System der roboterassistierten  Chirurgie um eine Art „lernendes System“ handle, hoffe man sogar darauf, dass  die Ergebnisse sich seitdem noch verbessert hätten, so der  Direktor.
Die Resultate bei den sogenannten Prostatektomien, der Entfernung  des Tumorgewebes in der Prostata bei bösartigen Erkrankungen, der häufigsten  Krebserkrankung überhaupt bei Männern, sind nicht nur deutlich besser als bei  traditionellen Techniken der Prostatachirurgie, sondern auch besser als  laparoskopische Verfahren und die vieler anderer Da-Vinci-Studien. Besonders die  histologischen Befunde, das heißt die Frage, ob das bösartige Gewebe komplett  entfernt werden konnte, sowie die Zufriedenheit und das Befinden der Patienten  nach den Eingriffen waren sehr gut. Wichtig war dabei aus Sicht der Patienten  vor allem, dass die Sicherheit sehr hoch ist und in knapp der Hälfte der ersten  100 Patienten beide Nerven erhalten werden konnten, sodass die Ergebnisse in  Bezug auf Kontinenz und Erektionsfähigkeit sehr gut waren. Da die Ergebnisse der  Operationen mit dem Da Vinci bisher immer besser geworden sind, könnten die  folgenden Studien sogar noch bessere Resultate liefern – und damit auch in  Zukunft ein gewichtiges Argument für  Ranking-Erfolge.&nbsp; ]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 29 Jan 2010 13:29:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Tag der offenen Tür im Berufsbildungszentrum Gesundheit Ingolstadt</title>
			<link>http://www.klinikum-ingolstadt.de/index.php?id=klinikumnews&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=777&#38;cHash=a5dabf7fb9cadc807409f854b1cf8bc6</link>
			<description>Das Berufsbildungszentrum Gesundheit Ingolstadt  veranstaltet wieder seinen traditionellen Tag der offenen Tür. Die  Bildungseinrichtung am Klinikum Ingolstadt informiert am Samstag, 30.1.2010, von  10 bis 15 Uhr, über die Ausbildungsmöglichkeiten an den im Schulzentrum  integrierten...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Das Berufsbildungszentrum Gesundheit Ingolstadt  veranstaltet wieder seinen traditionellen Tag der offenen Tür. Die  Bildungseinrichtung am Klinikum Ingolstadt informiert am Samstag, 30.1.2010, von  10 bis 15 Uhr, über die Ausbildungsmöglichkeiten an den im Schulzentrum  integrierten Berufsfachschulen. Lehrkräfte und Schüler zeigen in ihren Räumen  Ablauf und Dauer der theoretischen und praktischen Ausbildung in der  Krankenpflege und Hebammen. Schülerinnen der Physiotherapie demonstrieren  Übungen zu krankengymnastischen Behandlungstechniken. Die Logopädieschüler  zeigen, wie eine Stimmuntersuchung oder Audiometrie durchgeführt wird. In der  Radiologieschule kann man in den Übungsräumen Geräte ansehen, mit denen die  Schülerinnen und Schüler die Grundbegriffe der Fachgebiete in der Radiologie  erlernen. Die medizinisch-technischen Laboratoriumsassistenten öffnen die Labors  und erklären, wie man z.B. Cholesterin misst oder Blutzucker bestimmt.  Schließlich bieten die Schülerinnen und Schüler der Berufsfachschule für  Ergotherapie an, sich über die vielfältigen Inhalte der Ausbildung, wie  beispielsweise in handwerklichen Fächern sie ausgebildet werden, zu informieren.  Auch die Werkräume werden dazu für die Besucher zugänglich sein.  
Ein Angebot richtet sich vor allem an  Hauptschulabgänger: Die Ausbildung zum Pflegefachhelfer wird in einem  einjährigen Bildungsgang für diese Schulabgänger von besonderem Interesse sein.  Schülerinnen, Schüler und Lehrer zeigen die Inhalte dieser  Helferausbildung.
An den dreijährigen Ausbildungen können gut geeignete  Schülerinnen und Schüler, im Rahmen eines Schulversuchs, die Fachhochschulreife  erwerben. Darüber und über Ausbildungsverlauf, Aufnahmebedingungen und  Berufsaussichten informieren Fachkräfte des Schulzentrums.  
Als Gast hat sich der neue Bundestagsabgeordnete Dr.  Reinhard Brandl, Mitglied des Bildungsausschusses im Bundestag, angekündigt, der  die Veranstaltung offiziell eröffnen wird.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Der  Eintritt ist frei.]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 22 Jan 2010 11:02:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Klinikum Ingolstadt blickt optimistisch in die Zukunft</title>
			<link>http://www.klinikum-ingolstadt.de/index.php?id=klinikumnews&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=768&#38;cHash=798c318ba09f50c3cf13ac5b35b6bfb3</link>
			<description>Ein  in vielerlei Hinsicht ereignisreiches Jahr ist für das Klinikum Ingolstadt zu  Ende gegangen. Das Ingolstädter Schwerpunktkrankenhaus zieht für 2009 eine sehr  positive Bilanz und blickt trotz aller Herausforderungen im Gesundheitswesen  weiter optimistisch in die Zukunft. Auch wenn die...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Ein  in vielerlei Hinsicht ereignisreiches Jahr ist für das Klinikum Ingolstadt zu  Ende gegangen. Das Ingolstädter Schwerpunktkrankenhaus zieht für 2009 eine sehr  positive Bilanz und blickt trotz aller Herausforderungen im Gesundheitswesen  weiter optimistisch in die Zukunft. Auch wenn die endgültigen Zahlen noch nicht  feststehen, rechnet man im Klinikum für das abgelaufene Jahr erneut mit einem  soliden wirtschaftlichen Ergebnis um die berühmte „schwarze Null“ –  Investitionen inbegriffen. Denn das Klinikum stehe auf gesunden Beinen und  investiere wie schon in den letzten Jahren weiter kräftig in eine erfolgreiche  Zukunft, sagt Geschäftsführer Heribert Fastenmeier. Ganz getreu seinem Motto:  Stillstand ist Rückschritt.</b>
Rund  38.000 Patienten dürfte das Ingolstädter Schwerpunktkrankenhaus in diesem Jahr  stationär behandelt haben, und damit rund 1.000 Patienten mehr als geplant. Die  Belegung liegt damit bei 82 Prozent. Die Zahl der elektiven Patienten, die ohne  akute Beschwerden auf eigenen Wunsch kommen, sei wohl auch im Zuge der  Wirtschaftskrise zurückgegangen, so Fastenmeier. Im kommenden Jahr soll die  Belegung wieder auf 86,6 Prozent steigen. Die durchschnittliche Verweildauer der  Patienten im Klinikum liegt bei 8,5 Tagen, könnte aber nach den Planungen des  Klinikums im kommenden Jahr bereits wieder auf etwa neun Tage steigen. Ein  wichtiger Grund dafür: Die Alterung der Gesellschaft wirkt sich auch auf die  Patientenklientel aus. „Heute sind bereits rund 70 Prozent unserer Patienten  älter als 60 Jahre“, sagt Fastenmeier. „Darauf stellen wir uns im Klinikum  bereits seit Jahren ein.“
Der  nächste Schritt auf diesem Weg ist die Gründung einer eigenen Hauptabteilung für  Akutgeriatrie, die im neuen Jahr aufgebaut werden soll. Die neue Klinik wird in  Kooperation mit dem Geriatriezentrum Neuburg betrieben, ähnlich wie es bereits  heute mit dem Institut für physikalische und rehabilitative Medizin im Klinikum  geregelt ist, das mit der Rehaklinik Kipfenberg in Kooperation und unter  gleicher ärztlicher Leitung organisiert wird. So soll auch die neue Klinik für  Akutgeriatrie wie das Geriatriezentrum Neuburg unter der Leitung von Dr.  Not-Rupprecht Siegel stehen, „einem renommierten und über die Region hinaus  bekannten Geriater“, so Fastenmeier. Man gehe damit im Klinikum weiter den Weg  der Spezialisierung und Kooperation.
Die  alternde Gesellschaft betrifft das Klinikum zudem noch in anderer Hinsicht: Auch  die Mitarbeiter werden immer älter. Nachdem die Altersteilzeit in Zukunft nicht  mehr zur Verfügung steht, sollen nun für die rund 3.300 Angestellten des  Klinikums neue Möglichkeiten gefunden werden, wie man in Zukunft für die älteren  Mitarbeiter altersgerechte Tätigkeiten und Arbeitszeitmodelle finden könne, so  Fastenmeier. Eine wichtige Lösung bietet sein Haus bereits an:  Langzeitarbeitszeitkonten bieten für die Mitarbeiter unter anderem die  Möglichkeit, in Absprache mit dem Klinikum Arbeitszeit für später  anzusparen.
<b>Strahlentherapie  und Pflegeheim entstehen</b>
Das  sind nur einige der Herausforderungen, die sich dem Klinikum stellen. Auch in  anderen Bereichen ist viel in Bewegung. Die Serie der großen Bauprojekte setzt  sich auch im Jahr 2010 weiter fort: Nachdem das ÄrzteHaus am Klinikum Anfang Mai  offiziell eröffnet wurde, ist seit der Grundsteinlegung Anfang November  fieberhaft an dem zweiten Bauabschnitt gearbeitet worden. Im Winkel zwischen  ÄrzteHaus und Klinikum entsteht das Gebäude für die neue Praxis für  Strahlentherapie, die auch die bisherige Strahlentherapie im Klinikum ersetzen  wird. Auch wenn das Winterwetter den Bau vorübergehend weitestgehend zum  Stillstand gebracht hat, liegt man hier voll im Zeitplan. Bis zum Sommer soll  die Praxis bereits den Patientenbetrieb aufnehmen.
Ein  weiteres Großprojekt soll ebenfalls 2010 beginnen: Das neue Pflegeheim entsteht  direkt unterhalb des Klinikums auf den Grünflächen an der Krumenauerstraße. Es  soll das Pflegeheim in der Sebastianstraße ablösen, das in die Jahre gekommen  ist, da der Neubau günstiger kommt als die Sanierung. Zuletzt liefen die  Ausschreibungen für das moderne Gebäude mit rund 170 Betten, das durch die  direkte Anbindung an das Klinikum eine noch bessere Versorgung für die Bewohner  bieten soll.
<b>NotfallZentrum  und Notfallklinik</b>
Und  auch im Klinikum gehen die Baumaßnahmen weiter: Nachdem die kinderchirurgische  Station, die 2009 ihr zehnjähriges Bestehen feiern konnte, inzwischen durch eine  Erweiterung der Kooperation mit den Kliniken St. Elisabeth und die Einrichtung  einer neuen pädiatrischen Station mit zehn Betten zu einem vollwertigen  KinderZentrum ausgebaut werden konnte, wird nun auch die neonatologische Station  im Klinikum, die ebenfalls von Neuburger Ärzten betrieben und gemeinsam mit dem  MutterKindZentrum des Klinikums ein sogenanntes „Perinatalzentrum Level 1“  bildet, also ein Geburtszentrum der höchsten Sicherheitsstufe, um vier Betten  erweitert.
Bereits  begonnen haben auch die Umbaumaßnahmen im NotfallZentrum des Klinikums, das in  Zukunft zu einer eigenständigen Notfallklinik ausgebaut wird. Es soll noch  bessere Möglichkeiten in der Versorgung von Notfallpatienten sowie eigene Betten  für diejenigen Patienten bieten, die nur vorübergehend im Klinikum bleiben und  nicht zur Weiterversorgung auf eine der anderen Stationen im Klinikum verlegt  werden müssen.
Mit  der Fertigstellung des Gebäudes für die Strahlentherapie und des neuen  Pflegeheims sei der Gesundheitscampus rund um das Klinikum wohl vorerst  abgeschlossen, so Fastenmeier. Die Bauarbeiten aber sind damit noch längst nicht  beendet. Im Gegenteil: Die Hauptarbeit steht erst noch an: Denn auch wenn im  Klinikum permanent einzelne Bereiche renoviert und modernisiert werden – derzeit  etwa die Stationen 16/17 und 35 – ist das Haus fast 30 Jahre nach der Eröffnung  in die Jahre gekommen und muss in den nächsten Jahren komplett saniert und  modernisiert werden. „Derzeit wird geprüft, ob es sich dabei um eine  Generalsanierung handelt“, erklärt Fastenmeier.
Denn nur  dann, wenn das gesamte Haus saniert werden muss und ein entsprechender Bedarf  für strukturelle Veränderungen anerkannt wird, würde es sich auch um eine  Generalsanierung im Sinne einer kompletten Modernisierung und Umstrukturierung  des ganzen Klinikums handeln, die auch mit entsprechenden Fördergeldern vom  Freistaat gefördert werden könnte. Nur wenn festgestellt wird, dass der Bedarf  einer Umstrukturierung entsprechend groß ist, handelt es sich nicht mehr um  reine Unterhaltsmaßnahmen, sondern um notwendige Anpassungen an die heutigen  medizinischen Maßstäbe.
 <b>Wie muss ein  Krankenhaus in 20 Jahren aussehen?</b>
Für die  Geschäftsführung des Klinikums steht das außer Frage. Denn eines ist für sie  klar: „Wenn wir schon sanieren, sanieren wir nicht den Bestand von heute,  sondern machen eine Anpassung und fragen uns: Wie würde ein Krankenhaus heute  gebaut werden und unter welchen Gesichtspunkten ist eine Veränderung der  Struktur notwendig?“, so Heribert Fastenmeier. „Wie würde heute zum Beispiel ein  OP gebaut? Sind die Räume in der ärztlichen Versorgung wie das Herzkatheterlabor  zeitgemäß aufgebaut?“ All diese Dinge müsse man neu bewerten – und daraus  ergeben sich notwendige strukturelle Veränderungen, an denen sich auch die  rechtliche Frage der Generalsanierung festmachen ließe.
Dabei  wird festgestellt, ob tatsächlich das ganze Haus modernisiert und den heutigen  und zukünftigen Ansprüchen an Krankenhausversorgung angepasst werden muss. Eine  Generalsanierung setzt zudem etwa voraus, dass 80 Prozent der Herstellungskosten  überschritten werden, damit alle Maßnahmen im Rahmen der notwendigen  Generalsanierung förderfähig sind. Mit dieser Frage sind erhebliche  Millionenbeträge verbunden, denn die Förderung solcher Maßnahmen beträgt für  gewöhnlich rund 50 Prozent der Gesamtsumme von etwa 220 Millionen Euro in  heutiger Kaufkraft, die zu entsprechenden Teilen auf die Gesellschafter, nämlich  die Stadt Ingolstadt und den Bezirk Oberbayern, zukommen  würden.
Eine  Entscheidung über die Fördermöglichkeiten steht noch aus, soll aber spätestens  in diesem Jahr klar sein. Dann könnte wohl ab 2013 der erste Bauabschnitt  beginnen, der mit 28,7 Millionen Euro veranschlagt wird. Er umfasst auf der  ebenerdigen Ebene 2 die Funktionsdiagnostik, das Herzkatheterlabor sowie  Untersuchungs- und Behandlungsräume. Insgesamt sind nach den derzeitigen Plänen  sieben Bauabschnitte von je drei Jahren vorgesehen.
Auch  die Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Ärzten soll 2010 weiter optimiert  werden. Ab dem 1. April sollen niedergelassene Ärzte über ein gesichertes  Internetportal direkt auf vom Klinikum für sie bereitgestellte Patientendaten  zugreifen und als Einweiser ebenfalls entsprechende Daten an das Klinikum  übermitteln können. Dadurch soll der Informationsaustausch und die  Weiterversorgung der Patienten verbessert werden. Das sind nur einige Beispiele  für die zahlreichen Projekte, die im Klinikum in diesem Jahr anstehen. Auch 2010  wird also ein ereignisreiches Jahr für das Gesundheitszentrum an der  Krumenauerstraße.]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 15 Jan 2010 14:56:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>GesundheitsAkademie im Klinikum Ingolstadt entwickelt sich rasant</title>
			<link>http://www.klinikum-ingolstadt.de/index.php?id=klinikumnews&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=744&#38;cHash=7ed6f901aea4fc98c29abc1a88b4ae33</link>
			<description>Gerade einmal anderthalb Jahre ist es her, da hatte die GesundheitsAkademie des Klinikums mit allerhand Problemen zu kämpfen: Die damals verantwortliche Organisatorin war aus privaten Gründen kurzfristig umgezogen, das geplante Programm konnte nicht wie vorgesehen stattfinden und es musste ein...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Gerade einmal anderthalb Jahre ist es her, da hatte die GesundheitsAkademie des Klinikums mit allerhand Problemen zu kämpfen: Die damals verantwortliche Organisatorin war aus privaten Gründen kurzfristig umgezogen, das geplante Programm konnte nicht wie vorgesehen stattfinden und es musste ein neuer Leiter gefunden werden. Inzwischen hat sich das Bild grundlegend gewandelt: Neue, moderne und komfortable Räumlichkeiten, gut besuchte Kurse, ein wachsendes Kursprogramm und ein immer besseres Renommee in der Region und darüber hinaus kennzeichnen die Bildungseinrichtung des Klinikums und machen ihren guten Namen aus.   </b>
„Ich hätte nicht gedacht, dass sich das Ganze so schnell entwickelt“, erzählt Benjamin Fastenmeier, der die Akademie damals übernommen hat und inzwischen seit anderthalb Jahren führt. Gemeinsam mit Marie Siegele stellt er das Kursprogramm zusammen, engagiert Dozenten und managt die GesundheitsAkademie, die zur Stabsstelle Presse/PR des Klinikums unter der Leitung von Pressesprecher Joschi Haunsperger gehört. Das Aufgabenspektrum ist vielfältig und hat viel mit permanentem Projektmanagement zu tun.   
Die Tagungs- und Veranstaltungsräume im Klinikum und die neuen Konferenzräume im ÄrzteHaus müssen verwaltet, das Kursprogramm entwickelt, qualifizierte Referenten engagiert und die Organisation der Veranstaltungen geplant und durchgeführt werden. Das alles funktioniert inzwischen sehr professionell nach sehr genauen Plänen und Routinen und wird statistisch genau erfasst. Daraus geht auch der Erfolg der GesundheitsAkademie hervor: Es wird stets daran gearbeitet, die Akademie weiter zu verbessern. Fehler werden analysiert und möglichst schnell korrigiert. Alleine in den rund 20 Seminaren, die seit der Wiederaufnahme des Programms nach dem Neustart im September 2008 durchgeführt wurden, nahmen über 550 Personen teil. Hinzu kommen noch einmal rund 1.000 Besucher des Kursprogramms, zu dem Fitness- und Wellnesskurse, medizinische, aber auch andere Themen gehören.
<b><b>Kursprogramm wird erweitert</b> <br /></b>Aufgrund des wachsenden Erfolgs und der steigenden Beliebtheit des Angebots der GesundheitsAkademie soll das Kursprogramm im kommenden Jahr noch einmal aufgestockt werden. Im neuen Jahr soll es bereits 30 bis 40 Seminare sowie noch einmal 50 bis 60 weitere Kurse geben, sodass mit insgesamt rund 100 Kursen im Durchschnitt beinahe zwei pro Woche durchgeführt werden. „Die GesundheitsAkademie hat sich also trotz der zwischenzeitlichen Schwierigkeiten zu einer respektierten Bildungseinrichtung mit einem guten Namen in der Region, aber auch weit darüber hinaus entwickelt“, erklärt Joschi Haunsperger, der Leiter der Stabsstelle Presse/PR. „Es hat sich ausgezahlt, dass wir in diesem Bereich auf Qualität gesetzt haben, insbesondere, was die Dozenten und die Inhalte angeht.“   
Mit dem neuen Leiter Benjamin Fastenmeier hat man einen umsichtigen Mann an der Spitze, der mit viel Elan und Energie an die Sache herangeht. Dass die GesundheitsAkademie längst weit mehr ist, als eine auf die Bedürfnisse des eigenen Personals zugeschnittene Fort- und Weiterbildungseinrichtung, zeigt allein die Tatsache, dass über 50 Prozent der Seminarteilnehmer nicht aus dem Klinikum sind. Auch wenn der Wunsch des Klinikums nach exzellenten und auf die eigenen Bedürfnisse zugeschnittenen Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten ein wichtiges Motiv für die Einrichtung der Akademie war, so ist ihre Ausrichtung von Beginn an auch nach außen gerichtet. Die Mehrzahl der Teilnehmer kommt aus anderen Gesundheitseinrichtungen, ärztlichen Praxen oder Krankenhäusern, aber auch Unternehmen aus der Region und darüber hinaus, um zum Beispiel die Seminare renommierter Referenten wie Prof. Dr. Matthias Volkenandt oder Prof. Dr. Jürgen Lürssen zu besuchen.   
Noch höher ist diese Quote natürlich bei den Fitness- und Wellnesskursen. Hier wird die Bevölkerung angesprochen und animiert, etwas für die Gesundheit zu tun, etwa beim Aquajogging oder Nordic Walking, aber auch bei spezielleren Angeboten. Im kommenden Jahr zum Beispiel sollen besondere Kurse speziell für Brustkrebspatientinnen angeboten werden, zum Beispiel das „Onko-Walking“ oder „Mammacare“, bei dem die Teilnehmerinnen lernen können, wie sie durch die Selbstuntersuchung Brustkrebsvorsorge betreiben und gegebenenfalls Knoten in der Brust frühzeitig selbst entdecken können. Auch EDV-Kurse, wie etwa der Umgang mit den Office-Programmen, sollen angeboten werden.   
<b><b>Qualität im Fokus</b> <br /></b>Kursangebote ergänzen so immer wieder bewährte Inhalte. Zu „Dauerbrennern“ haben sich nicht nur die Seminare über Arbeitszeitmanagement, Prozessmanagement und andere Managementthemen entwickelt, die zum Beispiel Klinikumgeschäftsführer Heribert Fastenmeier als Experte auf diesen Gebieten hält, sondern auch neuere Angebote wie etwa das Seminar „Gesprächsführung mit Patienten“, das von dem renommierten Kommunikationstrainer Matthias Volkenandt geleitet wird und in dem man den richtigen Umgang mit Patienten in schwierigen Situationen erlernen kann.    
„Der Bedarf für exzellente Bildungsmöglichkeiten ist vorhanden, und wir haben in diesem Bereich viel anzubieten“, sagt Joschi Haunsperger. „Im Klinikum haben wir dafür sowohl räumlich als auch von unserem Know-how und dem Personal sowie unseren Kontakten zu Experten her die besten Voraussetzungen, hervorragende Bildungsangebote im Bereich Medizin und Gesundheit, aber auch zu anderen Themen zu machen“, pflichtet Benjamin Fastenmeier bei. Auch in Zukunft wollen sie und das ganze Team der GesundheitsAkademie auf Qualität setzen und nur ausgewiesene Experten als Referenten gewinnen. Damit, so sind sie sicher, wird sich der zuletzt rasante Wachstumskurs der GesundheitsAkademie nach dem Neustart unter der neuen Führung fortsetzen und die Entwicklung zu einer renommierten Akademie weiter voranschreiten ]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 07 Dec 2009 13:10:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Parkinsonforum im Klinikum Ingolstadt</title>
			<link>http://www.klinikum-ingolstadt.de/index.php?id=klinikumnews&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=732&#38;cHash=57ddb2415a0e9755b4bcebc092a0bed9</link>
			<description>Vor knapp 200 Jahren machte sich der englische Apotheker und Arzt James Parkinson daran, eine Krankheit zu beschreiben, die bis heute kaum etwas von ihrem Schrecken verloren hat. Parkinson verbrachte viel Zeit in englischen Parks und beobachtete ältere Menschen, die sich auffällig verhielten. Sie...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Vor knapp 200 Jahren machte sich der englische Apotheker und Arzt James Parkinson daran, eine Krankheit zu beschreiben, die bis heute kaum etwas von ihrem Schrecken verloren hat. Parkinson verbrachte viel Zeit in englischen Parks und beobachtete ältere Menschen, die sich auffällig verhielten. Sie zitterten unaufhörlich stark und zeigten andere Symptome der Krankheit, die seit damals seinen Namen trägt: die Parkinson’sche Krankheit. In seiner Monographie „An Essay on the Shaking Palsy“ fasste Parkinson 1817 seine Beobachtungen über die später nach ihm benannte Krankheit zusammen und beschrieb sie durch seine Beobachtungen so umfassend, dass seine Erkenntnisse bis heute nichts von ihrer Gültigkeit verloren haben.   
Heute weiß man natürlich bedeutend mehr darüber – auch über die Entstehungsmechanismen hinter der schrecklichen Krankheit. Dennoch gibt Parkinson immer noch viele Rätsel auf. Nach wie vor ist die Erkrankung nicht heilbar, auch wenn aktuelle Forschungen Heilungschancen versprechen könnten, wie Prof. Dr. Günter Ochs hofft, der die Forschungsergebnisse sehr genau verfolgt. „Parkinson ist eine fürchterliche Erkrankung, die erst seit Mitte der 60er Jahre überhaupt behandelbar ist“, erklärt der Direktor der Neurologischen Klinik im Klinikum Ingolstadt, die in enger Zusammenarbeit und Abstimmung mit den niedergelassenen Ärzten Parkinson-Patienten behandelt. „Heute haben wir etwa zwei Dutzend Medikamente, aber auch operative und andere Möglichkeiten, um die Krankheit gut zu behandeln.“   
Unter Parkinson fasst man eine Diagnosegruppe von Erkrankungen zusammen, die die gleichen Symptome zeigen, ähnlich verlaufen und ihre Ursache in einem kontinuierlichen Absterben von Nervenzellen in der sogenannten „Substantia nigra“, der „schwarzen Substanz“, im Gehirn haben. Dabei handelt es sich um einen fest umschriebenen Teil des Mittelhirns, der den Botenstoff Dopamin herstellt, der wiederum für die Reizweiterleitung und Steuerung von Bewegungen von großer Bedeutung ist.   
„Morbus Parkinson“, wie das Leiden auch genannt wird, zeichnet sich vor allem durch hypokinetische Störungen und Bewegungskontrollstörungen aus, die mit Versteifungen der Muskulatur einhergehen. Das signifikanteste Merkmal aber ist der Tremor, das Zittern, das James Parkinson dazu brachte, die Erkrankung als „Shaking Palsy“, als „Schüttellähmung“, zu bezeichnen. Auch Sprachstörungen, vegetative Störungen und andere Erscheinungen wie verstärkte Talgbildung und die Entstehung eines maskenartigen Gesichtes gehören zu den Symptomen. Die Krankheit verläuft degenerativ, das heißt, sie lässt sich durch medizinische Behandlung zwar verzögern, nimmt am Ende aber durch die fortschreitende Zerstörung der Nervenzellen einen schweren Verlauf, bei dem der Körper regelrecht ausgezehrt wird.    
Gemeinsam mit Selbsthilfegruppen und anderen Institutionen will die Neurologische Klinik im Klinikum Ingolstadt Betroffene, Familienmitglieder und Interessierte in Zukunft regelmäßig ein- bis zweimal pro Jahr über Parkinson und andere Krankheiten informieren. Dabei sollen praktische Themen für den Alltag und den Umgang mit den Betroffenen vorgestellt werden: etwa Möglichkeiten für die Erkrankten, die sich aus dem Behindertenrecht ergeben, eventuelle Einschränkungen der Fahrerlaubnis, Ratschläge für die richtige Pflege zu Hause, aber auch professionelle Möglichkeiten wie Logopädie, Ergotherapie, Krankengymnastik und andere Therapieformen. „Im Klinikum haben wir hier das volle Spektrum der Behandlungsmöglichkeiten wie sonst niemand in der Region“, versichert Prof. Dr. Günter Ochs. „Und wir fühlen uns verpflichtet, auch die Bevölkerung darüber zu informieren. Es gehört heute zum Service eines Krankenhauses, insbesondere über chronisch verlaufende Erkrankungen wie Multiple Sklerose, Schlaganfälle oder eben Parkinson zu informieren.“    
Das Klinikum Ingolstadt lädt am Samstag, 21.11.2008, von 10.00 bis 12.30 Uhr, in den Veranstaltungsraum, Ebene 2, Krumenauerstraße 25,, zum PatientenForum „Morbus Parkinson“, ein.   
Neben Prof. Dr. Ochs, wird auch Dr. Victor Collado Seidel, vom Klinikum, sprechen.   
Alle Interessierten sind eingeladen, der Eintritt ist frei. ]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 16 Nov 2009 11:49:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Spatenstich für neue Strahlentherapie am Klinikum Ingolstadt</title>
			<link>http://www.klinikum-ingolstadt.de/index.php?id=klinikumnews&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=730&#38;cHash=c1ff5c7cdc34e01d2aca6cc1ebe84bba</link>
			<description>Nur  wenige Monate, nachdem das ÄrzteHaus am Klinikum in Betrieb genommen wurde, wird  neben dem Ingolstädter Schwerpunktkrankenhaus wieder gebaut. Mit dem Spatenstich  begannen vor Kurzem die Erdarbeiten für einen weiteren Bauabschnitt: Am Klinikum  entstehen die Räumlichkeiten für die neue Praxis...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Nur  wenige Monate, nachdem das ÄrzteHaus am Klinikum in Betrieb genommen wurde, wird  neben dem Ingolstädter Schwerpunktkrankenhaus wieder gebaut. Mit dem Spatenstich  begannen vor Kurzem die Erdarbeiten für einen weiteren Bauabschnitt: Am Klinikum  entstehen die Räumlichkeiten für die neue Praxis für Strahlentherapie, die den  Patienten ab Sommer nächsten Jahres auf 700 Quadratmetern alles bieten soll, was  in der modernen Strahlentherapie möglich ist.</b>
Mit  viel Schwung und Kraft stießen Prof. Dr. Andreas Schuck und die anderen  beteiligten Ehrengäste die Schaufeln in die Erde. Der kräftige Spatenstich  könnte symbolisch auch für die ambitionierten Eckdaten des Bauprojektes stehen.  Da sind zum einen die Dimensionen: Architekt Dr. Uwe Dolling aus Berlin hat  gemeinsam mit seinen Kollegen von „MED-Service“ bereits über 30 Praxen für  Strahlentherapie geplant und umgesetzt. „Aber die Praxis in Ingolstadt ist  definitiv die größte“, sagt er. Auf rund 750 Quadratmetern Grundfläche und zwei  Stockwerken entstehen moderne Räumlichkeiten, die sich nicht nur durch Komfort,  hohe Qualität und eine angenehme Atmosphäre auszeichnen sollen.  
Ambitioniert  ist aber vor allem auch der Zeitplan. Denn mit dem Spatenstich begannen quasi  die „Erdarbeiten“ für das Großprojekt, für das drei Millionen Euro an  Projektkosten und noch einmal fünf Millionen Euro für die medizintechnische  Ausstattung geplant sind. Im Sommer 2010 soll das Gebäude bereits den  Patientenbetrieb aufnehmen. „Wir hoffen auf einen milden Winter“, sagt Dolling.  Beim benachbarten ÄrzteHaus hatte es aufgrund von statischen Problemen im Boden  durch eine zweite Grundwasserschicht Verzögerungen geben. Bei dem modernen  Praxisgebäude dagegen soll alles „glattgehen“.
<b>Lichtkonzept  spart Energie</b>
Als  „Strahlenbunker“ werden strahlentherapeutische Gebäude manchmal bezeichnet – und  das nicht von ungefähr, denn um für höchstmögliche Sicherheit zu sorgen, werden  die Wände an manchen Stellen bis zu 2,8 Meter dick aus speziellem Beton gebaut,  wie Dolling erklärt. Das Gebäude selbst aber soll hell und lichtdurchflutet  sein. Eine Glaspyramide in der Mitte soll dafür sorgen, dass viel Licht in alle  Räume fällt. Das ganze Gebäude ist zudem nach einem speziellen Lichtkonzept  geplant: Die Lichtsteuerung in jedem Raum richte sich nach der Helligkeit, die  von außen hineinfalle, sodass überall ohne künstliche Lichtquellen ein  angenehmes Licht vorherrsche, so der Architekt. Das ist nur eine der Maßnahmen,  mit deren Hilfe Energie eingespart werden soll. Zudem wird eine Wärmepumpe einen  beträchtlichen Teil des Energiebedarfs durch regenerative Energie  beisteuern.
Besonders  wird auch die Medizintechnik sein. Alle Arten moderner Bestrahlungsgeräte und  -verfahren wie die atemgesteuerte oder intensitätsmodulierte Bestrahlung werden  angeboten. „Die Ausstattung wird auf dem weltweit modernsten Stand der Technik  sein“, sagt Prof. Dr. Erich Keller, der Ärztliche Direktor des Klinikums. Die  Verhandlungen mit Prof. Schuck und seinen Kollegen seien sehr harmonisch  gewesen, so Keller. Das sieht auch der neue Partner so: Es habe von Beginn an  eine sehr positive Atmosphäre geherrscht und man habe im Klinikum für alle  Fragen immer ein offenes Ohr gefunden. „Das ist keine Selbstverständlichkeit“,  sagte Schuck bei der Grundsteinlegung für das neue  Gebäude.
Im  Dezember 2007 waren Schuck und ein Kollege das erste Mal zu einem Gespräch mit  Geschäftsführer Heribert Fastenmeier und Keller ins Klinikum gekommen. Sie  hatten davon gehört, dass Prof. Dr. Helmut Lindner, der bisherige Direktor des  Instituts für Strahlentherapie und radiologische Onkologie,im Klinikum, 2010 in  Rente gehen würde und machten dem Klinikum das Angebot, die  strahlentherapeutischen Leistungen in einer neuen Praxis zu übernehmen. „Unser  Vorschlag ist gleich auf großes Interesse gestoßen“, erzählt Schuck. Wenig  später waren Fastenmeier und Keller bereits zu einem Gegenbesuch in Memmingen,  wo Schuck und seine Kollegen eine strahlentherapeutische Praxis führen, und  nahmen schnell Verhandlungen für eine enge Zusammenarbeit auf. Im Oktober 2008  konnten diese zu einem Abschluss gebracht werden, und es wurde ein  Kooperationsvertrag unterzeichnet. Von da an war klar, dass direkt neben dem  Klinikum und dem ÄrzteHaus das neue Gebäude für die Strahlentherapie entstehen  und Schuck gleichzeitig die Nachfolge Lindners als Institutsdirektor in Teilzeit  übernehmen würde.
<b>Strahlentherapie  mit Tageslicht</b>
„Ich  freue mich daher bereits auf den Start hier in der Praxis, aber auch im Klinikum  selbst“, sagt Schuck, der mit der Verabschiedung von Prof. Lindner im Sommer  dann auch als dessen Nachfolger im Klinikum tätig sein wird. „Es ist sehr  positiv für die Patienten wie für die Mitarbeiter, dass wir ihnen in Zukunft  Strahlentherapie mit Tageslicht bieten können.“ Denn die bisherigen Räume der  Strahlentherapie im Untergeschoss des Klinikums werden in Zukunft anderweitig  genutzt und schaffen so zusätzlichen Platz, der im Klinikum Mangelware  ist.
Die neue  Strahlentherapie wird damit nicht nur ein modernes Gebäude, das seinen Patienten  Medizin auf höchstem Niveau bieten wird, sondern sie ist gleichzeitig ein  Beispiel dafür, wie das Klinikum sich auch durch neue Konzepte und gelungene  Kooperationen mit dem niedergelassenen Bereich fit für die Zukunft macht. Im  Frühsommer nächsten Jahres wird die neue Strahlentherapie als nächster Schritt  auf diesem Weg trotz des ambitionierten Zeitplans eingeweiht – der schwungvolle  Spatenstich jedenfalls war ein gutes Omen dafür.]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 13 Nov 2009 15:01:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Wirtschaftlichkeit durch Projektmanagement</title>
			<link>http://www.klinikum-ingolstadt.de/index.php?id=klinikumnews&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=697&#38;cHash=98107fc83f6cd5cd2d11c43ce6f9c42e</link>
			<description>Termin: 12.11.2009 –  13.11.2009
Dauer: 10.00 – 17.00 Uhr und 10.00 – 13.00  Uhr
Teilnahmegebühr: 450 €
Ort: ÄrzteHaus am Klinikum Ingolstadt, Levelingstraße  21., 85049 Ingolstadt, Veranstaltungsraum I, Ebene  5
Referent: Prof. Dr. Rudolf Fiedler, Hochschule für  angewandte Wissenschaften...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Termin:</b> 12.11.2009 –  13.11.2009
<b>Dauer:</b> 10.00 – 17.00 Uhr und 10.00 – 13.00  Uhr
<b>Teilnahmegebühr:</b> 450 €
<b>Ort:</b> ÄrzteHaus am Klinikum Ingolstadt, Levelingstraße  21., 85049 Ingolstadt, Veranstaltungsraum I, Ebene  5
<b>Referent:</b> Prof. Dr. Rudolf Fiedler, Hochschule für  angewandte Wissenschaften Würzburg
<b>Beschreibung:</b>
Die Welt lebt vom Fortschritt. Um  bestimmte Ziele oder Verbesserungen zu erreichen werden Projektteams eingesetzt,  die unter Beachtung aller einhergehenden Umstände bestimmte Vorgaben erzielen  müssen. Dazu gehört ein ordentliches Projektmanagement. 
Das Projektmanagement unterteilt  sich in verschiedene Phasen, wie etwa die Planungs-, Ausführungs-, Überwachungs-  und Abschlussphase. In allen Phasen werden verschiedene Werkzeuge und  Instrumente eingesetzt, welche zur Überprüfung des Projektes von maßgeblicher  Bedeutung sind.Der  Dozent Prof. Dr. Rudolf Fiedler erarbeitet mit den Teilnehmern verschiedene  Methoden und Techniken, die das Projektmanagement begleiten und dessen  auftretende Komplikationen erleichtern und beheben sollen.
<b>Inhalte:</b>
<ul style="margin-top: 0cm;" type="disc"><ul><li><span>Die Bedeutung der Projektarbeit und  des Projektmanagements</span>  </li></ul><ul><li><span>Die Gestaltung und Einführung eines  Projektcontrollings</span>  </li></ul><ul><li><span>Die wirtschaftliche Auswahl der  Projekte<br />- Projektbewertung<br />- Die Ermittlung der  Projektwirtschaftlichkeit<br />- Die Bewertung qualitativer  Projekteigenschaften</span>  </li></ul><ul><li><span>Projektcontrolling zur Unterstützung  der erfolgreichen Projektplanung<br />- Zieldefinition, Projektstrukturplanung und  Schätzung des Projektaufwands<br />- Bestimmung der nötigen Projektressourcen<br />-  Realistische Ermittlung der Projektkosten</span>  </li></ul><ul><li><span>Erprobte Methoden und Instrumente  der Projektsteuerung<br />- Messung des Projektfortschritts<br />- Methoden, um die  Termine im Griff zu haben<br />- Effektive Kosten- und  Leistungskontrolle</span></li></ul></ul>
<b>Ziele:</b>
Durch das Seminar erlernen die  Teilnehmer Methoden und Werkzeuge, die die Projektarbeit der einzelnen Personen  unterstützen und fördern. 
<b>Zielgruppe:</b>
Projektleiter, Projektbeauftragte,  Mitarbeiter aus Verwaltung, die Erfahrungen in Projektarbeiten besitzen,  Geschäftsführer, Verwaltungsleiter, Chefärzte, Direktoren
<b>Anmeldung und weitere  Informationen:</b>
Service-Hotline:  (08 41) 8 80-55 56 oder
<link gesundheitsakademie@klinikum-ingolstadt.de - - "mailto:gesundheitsakademie@klinikum-ingolstadt.de">gesundheitsakademie@klinikum-ingolstadt.de</link>
Die Teilnahme ist begrenzt auf 30 Personen. Um  frühzeitige Anmeldung wird gebeten.&nbsp;
Fortbildungspunkte  beantragt
<div>Weitere Seminare der GesundheitsAkademie des  Klinikums Ingolstadt finden Sie hier:
<b>Führung und  Management:</b> Personalbedarfsberechnung, Gründung eines  Facharztzentrums am Krankenhaus, etc. &nbsp; 
<b>Pflege:</b> &nbsp; Deeskalationsmanagement &nbsp; 
Tagungsräume der GesundheitsAkademie des Klinikums  Ingolstadt finden Sie hier: &nbsp; <b>Tagungsräume</b>&nbsp;</div>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 29 Oct 2009 16:52:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Zauberwort Kommunikation</title>
			<link>http://www.klinikum-ingolstadt.de/index.php?id=klinikumnews&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=693&#38;cHash=ff7b05d0c7ae32ccbf0f849e5bdd7d6c</link>
			<description>Ein breites Spektrum von Themen stand in diesem Jahr auf der  Agenda des Managementforums des Klinikums Ingolstadt. Vom Pflegemanagement über  demographische Herausforderungen bis hin zu ethischen Fragen gab das jährliche  Treffen von Vertretern aus verschiedenen Bereichen des Klinikums auch in...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Ein breites Spektrum von Themen stand in diesem Jahr auf der  Agenda des Managementforums des Klinikums Ingolstadt. Vom Pflegemanagement über  demographische Herausforderungen bis hin zu ethischen Fragen gab das jährliche  Treffen von Vertretern aus verschiedenen Bereichen des Klinikums auch in seiner  fünften Auflage wichtige Impulse.</b>
Es waren drei anstrengende Tage mit geballter Information zu zahlreichen  Themen zum Gesundheitswesen und Krankenhausmanagement. Das Managementforum des  Klinikums Ingolstadt in Bad Gögging hat in seiner fünften Auflage wieder  zahlreiche Impulse gebracht – da waren sich die Teilnehmer aus allen Bereichen  des Klinikums einig. „Wir haben viele fundierte Vorträge gehört, interessante  Gespräche geführt und sicher viele Ideen und Impulse bekommen, die wir in den  Arbeitsalltag mitnehmen“, sagt Heribert Fastenmeier, der Geschäftsführer des  Klinikums Ingolstadt. Das Managementforum habe sich als wichtige Plattform  etabliert, um gemeinsam über aktuelle Entwicklungen und Strategien, über  Probleme und positive Entwicklungen des Klinikums zu sprechen und gemeinsam die  Zukunft des Klinikums zu schmieden.
Zahlreiche Vertreter des Klinikums und renommierte Gastreferenten  stellten in insgesamt rund 20 Vorträgen geplante oder laufende Projekte im  Klinikum vor oder sprachen zu allgemeinen Themen aus dem Krankenhausmanagement,  dem medizinischen Bereich oder dem Gesundheitswesen. Ein breites Spektrum an  Themen wartete in diesem Jahr auf die Teilnehmer. Ein Schwerpunkt war dabei das  Thema Personalmanagement, das in einem Krankenhaus mit seinen größtenteils sehr  hochwertigen Dienstleistungen eine wichtige Rolle spielt. Das Thema Demographie  beispielsweise beschäftigt das Klinikum wie viele andere Krankenhäuser nicht nur  längst im Hinblick auf die immer älter werdenden, oft multimorbiden Patienten  sondern auch im Hinblick auf viele langjährige Mitarbeiter, die gleichsam mit  dem Klinikum „älter“ geworden sind und die ihr fachliches Wissen in einer sich  schnell ändernden Welt der Medizin immer wieder auf den neuesten Stand bringen  müssen, zum Beispiel manche körperlich anstrengende Tätigkeit irgendwann nicht  mehr ausüben können oder selbst für ihre Rente vorsorgen müssen. Im Klinikum  arbeite man längst an diesen Themen, so Sabine Brückner, die Personalchefin des  Klinikums, in ihrem Vortrag. Durch die Business-Angel-Programme zum Beispiel  sorgt das Klinikum für ausreichend qualifizierten Nachwuchs, während  verschiedene Personalprogramme die Mitarbeiter weiter qualifizieren und auf die  demographischen Herausforderungen vorbereiten  sollen.
Ein konkretes Beispiel aus dem ärztlichen Bereich stellte Prof. Dr.  Günter Ochs in seinem Vortrag zu Personalentwicklungsmaßnahmen in der Neurologie  und Psychiatrie im Klinikum vor. Und auch qualifizierende Maßnahmen in  Verbindung mit Lehreinrichtungen und Hochschulen wie der Universität Oradea oder  der Hochschule Ingolstadt spielen eine zunehmend wichtige Rolle. Mit der  Hochschule Ingolstadt zum Beispiel hat das Klinikum Ingolstadt einen  MBA-Studiengang Gesundheitsmanagement ins Leben gerufen. Nach rund einem Jahr  zogen Prof. Dr. Thomas Doyé und Dr. Leonard Fuhry nun auf dem Managementforum  Bilanz, und zwar eine insgesamt sehr positive. Man sei sehr zufrieden mit der  bisherigen Entwicklung des Studiengangs. Die zunächst ungewöhnliche Kombination  zwischen einer technisch und betriebswirtschaftlich geprägten Hochschule mit  einem Krankenhaus funktioniere bisher sehr gut und auch die Resonanz der  Studenten sei bisher sehr positiv. Erste Umfragen unter den Studierenden  ergaben, dass sich die Teilnehmer sehr über die Praxisnähe und interessante  Aufbereitung des teils trockenen wirtschaftswissenschaftlichen Stoffes  freuten.
Parallelen  zur Industrie<br />Auch wenn  Krankenhausmedizin auf den ersten Blick wenig mit der industriellen  Automobilproduktion zu tun hat – der Blick „hinüber“ auf Konzepte aus der  Industrie und dem Dienstleistungsmanagement wird seit Jahren auch im Klinikum  erfolgreich praktiziert: Der Einsatz des Softwareprogramms  „SynchroTESS.Healthcare“, das sonst gerne in der Industrie zur Steuerung von  Fertigungsprozessen eingesetzt wird, steuert und optimiert seit wenigen Jahren  den Transportdienst des Klinikums. Die Effizienz und Qualität hat sich dadurch  deutlich verbessert. Die Patienten haben minimale Wartezeiten, unnötige Wege der  Mitarbeiter werden vermieden und die Aufträge gerechter verteilt – nur ein  Beispiel für Rezepte aus der Industrie, die auch in einem Krankenhaus, in dem es  natürlich viele sensible Bereiche gibt, dennoch in verschiedensten Bereichen  erfolgreich eingesetzt werden können.
Auch ein  hochrangiger Gast aus der Industrie konnte beim Managementforum daher Parallelen  zwischen beiden „Welten“ entdecken. Dr. Joachim Stork, Leiter Gesundheitswesen  bei Audi, sprach über die Personalstrategie beziehungsweise  Gesundheitsprävention im Betrieb. Stork betonte die Bedeutung eines hochwertigen  Personalmanagements gerade für ein Unternehmen wie Audi, das aus Innovation und  Nachhaltigkeit setze – hier sei sicherlich eine Parallele zu einem modernen  Krankenhaus zu sehen. Es gebe zahlreiche weitere Gemeinsamkeiten zwischen  modernen Kliniken und der Industrie. Man spreche eine gemeinsame Sprache und  orientiere sich jeweils an der besten internationalen Kompetenz, sagte Stork dem  gespannten Publikum in Bad Gögging. In beiden Feldern gebe es ein  erkenntniskritisches Hinterfragen und das Streben nach einer schnellen  Problemlösung. Wie in der Industrie seien auch in der Klinikmedizin Experten  gefragt und insbesondere die Chefärzte als Experten auf ihrem Fachgebiet zu  sehen.
Standardisierung  und Prozessmanagement prägt Medizin<br />Ein  wichtiges Schwerpunktthema auf dem Managementforum war natürlich auch die  Medizin. Der Donnerstagnachmittag stand daher ganz im Zeichen der Heilkunde,  allerdings aus der Managementperspektive betrachtet. Ärzte in Leitungsfunktionen  werden immer mehr zu Managern der Medizin, sie steuern Fälle einzelner  Patienten, beeinflussen medizintechnische Investitionen, managen ihre Klinik,  ihre wirtschaftliche Situation und den medizinischen  Fortschritt.
Dass dafür  auch entsprechend professionelle Strukturen und Prozesse notwendig sind, zeigten  auch die Vorträge auf dem Managementforum. Ein Idealbeispiel ist die  standardisierte Thromboseprophylaxe im Klinikum, die nach festen Prozessen und  Qualitätsrichtlinien abläuft. Priv.-Doz. Dr. Michael Wenzl, der Direktor der  Chirurgischen Klinik II, stellte das standardisierte Vorgehen bei der Vermeidung  von Thrombosen vor. Standardisierung schaffe Effizienz und Sicherheit, so sein  Fazit, gleichzeitig aber dürfe man sich durch die Vereinheitlichung nicht die  Sicht auf den Einzelfall und die Möglichkeit zu einer individuellen Reaktion  verstellen. Wie man hohe Qualität durch Standardisierung absichern kann, zeigt  seit Jahren der Notarztdienst im Klinikum. Sowohl der boden- als auch  luftgebundene Rettungsdienst arbeiten nach festen Qualitätsstandards,  registrieren die Versorgung der Patienten bis ins Detail, werten die Daten  akribisch aus und optimieren so kontinuierlich die Qualität der Versorgung, wie  Prof. Dr. Gunther Lenz, der Direktor des Instituts für Anästhesie und  Intensivmedizin, erklärte.
Ein weiteres  Thema, das immer wieder die Gemüter bewegt, sind ethische Fragen, insbesondere  in Situationen, in denen der Patient nicht mehr für sich selbst entscheiden  kann, weil er beispielsweise im Koma liegt. Oberste Priorität habe natürlich  immer der Patientenwille, so Prof. Dr. Thomas Pollmächer, der Direktor des  Zentrums für Psychische Gesundheit, aber wenn der nicht geäußert werden könne,  brauche es feste Entscheidungsgrundlagen, um ethisch vertretbare Entscheidungen  zu treffen.
Dabei sei  der mutmaßliche Wille des Patienten maßgeblich. Die Patientenverfügung, in der  der Wille des Patienten festgehalten wird, sei daher ein wichtiges Instrument.  Die rechtsgültige Einwilligung für medizinische Maßnahmen müsse gegebenenfalls  auch von einem Betreuer oder Vormundschaftsgericht gegeben werden. Um in solchen  Fällen schnell und professionell reagieren zu können, hat das Klinikum 2006 eine  Ethikkommission gegründet, die durch den Ärztlichen Direktor berufen wird und in  solchen und anderen medizinisch relevanten Situationen im Bezug auf die  Untersuchung und Behandlung eines Patienten fundierte Entscheidungen auf der  Basis ethischer Grundlagen treffen soll. Pollmächer zog als Vorsitzender nach  den ersten drei Jahren eine erste Bilanz der Arbeit der neunköpfigen Kommission,  die sowohl beratend als auch informativ tätig ist. Die Kommission habe planmäßig  ihre Arbeit aufgenommen und man habe neben der beratenden Tätigkeit im  vergangenen Jahr bereits eine Fortbildung durchgeführt, ein Glossar für ethische  Fragen und Begriffe ausgearbeitet und befinde sich in Vorbereitung einer  Fortbildung zur rechtlichen Neuregelung der Patientenverfügung, zu denen  Pollmächer die aktuelle politische und rechtliche Situation  vorstellte.
Pflege  übernimmt mehr Managementaufgaben<br />Auch das  Pflegemanagement befindet sich im Umbruch: Das Fallmanagement ist dabei der  Dauerbrenner. Wie sollte man die Genesung eines einzelnen Patienten während  ihres Krankenhausaufenthalts am besten steuern? Als gern gesehener Gast sprach  René-Alfons Bostelaar, der Pflegedirektor der Universitätsklinik Köln, in Bad  Gögging über das Fallmanagement in seiner Klinik. Die Pflege übernehme dabei  heute eine immer wichtigere und verantwortungsvollere Aufgabe als „Konstante“ in  der Versorgung des Patienten. Dabei gelte es, die Fälle im Hintergrund möglichst  nach professionellen Prozessen zu verwalten, gleichzeitig aber dem Patienten  eine möglichst individuelle Versorgung zukommen zu lassen. „Ohne ein  professionelles Fallmanagement geht es heute nicht mehr“, so das Fazit seines  Vortrags. Ein spezielles Thema der Patientensteuerung ist das Aufnahme- und  Entlassungsmanagement, das große Optimierungspotenziale biete, wie Erich  Göllner, der Pflegedirektor des Klinikums in seinem Referat  erläuterte.
Neben den knapp 20 Vorträgen blieb auf dem fünften Managementforum auch  genügend Zeit für Fragen, Diskussionen und Gesprächen zu den prägenden Fragen,  die die Arbeit der Mitarbeiter des Klinikums tagtäglich bewegen. In  Diskussionsforen etwa zum Thema des vor etwa einem Jahr neu implementierten  Klinikinformationssystem konnten sich die Mitarbeiter austauschen, Ideen  einbringen und in einer entspannten Atmosphäre Dinge klären, für die sonst im  Alltag oft wenig Zeit bleibt. „Zauberwort Kommunikation“ lautete das Thema eines  Diskussionsforums, das auch für das gesamte Managementforum gelten könnte. Denn  zu kommunizieren, ins Gespräch zu kommen, über den Tellerrand der eigenen  Aufgaben im Alltag hinauszuschauen und gemeinsam die Zukunft des Klinikums zu  planen, das ist der Sinn und Zweck des Managementforums. „Das ist uns in diesem  Jahr wieder sehr gut gelungen“, sagt Heribert Fastenmeier, der Geschäftsführer  des Klinikums. „Vom Managementforum gehen immer wieder wichtige Impulse aus, die  uns weiterbringen. Und dabei wollen wir alle mitnehmen. Dafür ist das  Managementforum die richtige Plattform. Das hat sich nach nunmehr fünf Jahren  gezeigt.“]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 09 Oct 2009 10:31:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
	</channel>
</rss>